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	<title>spekulation &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/spekulation/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "spekulation"</description>
	<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 18:50:54 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Det är inte första gången]]></title>
<link>http://tomtom2020.wordpress.com/?p=289</link>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 12:10:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>tomtom2020</dc:creator>
<guid>http://tomtom2020.wordpress.com/2008/10/08/det-ar-inte-forsta-gangen/</guid>
<description><![CDATA[Sitter och läser om en helt annan finanskris för snart 80 år sedan och fastnar för ett citat fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sitter och läser om en helt annan finanskris för snart 80 år sedan och fastnar för ett citat från Franklin D. Roosevelts installationstal i mars 1933 - några år efter den stora börskraschen i USA som ledde till en flerårig lågkonjunktur:</p>
<blockquote><p>"Överflödet finns vid vår dörr, men vi har hindrats från ett frikostigt utnyttjande av det. Främst beror detta på att de som härskar över handeln med mänsklighetens rikedomar genom sin egen envishet och sin egen oförmåga har misslyckats, erkänt sitt misslyckande och abdikerat. De skrupelfria penningmånglarna och deras metoder har fördömts av allmänna opinionen, de har förskjutits i människornas hjärtan och tankar... Penningmånglarna har flytt från sina höga piedestaler i vår civilisations tempel. Vi kan nu återställa detta tempel till de gamla sanningarna..."</p></blockquote>
<p>Citatet är hämtat från ekonomhistorikern Leo Hubermans klassiker "Det amerikanska folkets historia" (originaltitel We, the people), sid 243. </p>
<p>Jag fortsätter att läsa om krisen på 30-talet och inser att allt tyder på att krisen vi upplever nu bara är en början på en utdragen och plågsam process...</p>
<p><a href="http://www.intressant.se/intressant">Intressant?</a> Andra bloggar om: <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/finanskrisen">finanskrisen</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/börsen">börsen</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/aktiemarknaden">aktiemarknaden</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/wall street">wall street</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/riksbanken">riksbanken</a>,</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politik/Wirtschaft: Späte Einsicht (MM)]]></title>
<link>http://derblickwinkel.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:08:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcelmuth</dc:creator>
<guid>http://derblickwinkel.da.wordpress.com/2008/09/23/politikwirtschaft-spate-einsicht-mm/</guid>
<description><![CDATA[Der internationale Finanzkapitalismus erleidet gerade eine riesige Blamage. All die Stimmen, die in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der internationale Finanzkapitalismus erleidet gerade eine riesige Blamage. All die Stimmen, die in der Vergangenheit Deregulierung und "Privat vor Staat" als das Leitmotiv der Wirtschaft propagierten, verstummen plötzlich. Die Banken schreiben Milliardenverluste, Kleinanleger verlieren wegen der Leichtfertigkeit von Brokern ihre Ersparnisse, die tolle Art, mit Teilhaberschaften das schnelle Geld zu machen entpuppt sich als Luftblase, die mit den jüngsten Ereignissen schneller und unvorhergesehener geplatzt ist, als es viele erwartet hatten.</p>
<p>Prompt fällt den Verfechtern des freien Marktes ein im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig guter Plan ein, wie man das System wieder auf die Beine stellen kann, das sich gerade erst selbst entlarvt hat und zu zerbrechen droht. Ein alter Bekannter erscheint da wie das Licht am Ende des großen, dunklen Kapitalismustunnels: Vater Staat.</p>
<p>Die US-Regierung möchte einen Fonds mit 700 Mrd. Dollar eröffnen, um Spekulations- und Anlageverluste der großen Banken auffangen zu können. Steuergelder selbstverständlich. Denn dazu sind sie ja da, die Steuern: Verluste von geldgeilen, rücksichtslosen Finanzjongleuren weniger schlimm zu machen. Die freie Marktwirtschaft hat uns doch all den Wohlstand gebracht, selbstverständlich weltweit. Das muss doch geschützt und honoriert werden.</p>
<p>Dieses Vorgehen spielt den internationalen Finanzkapitalisten nur in die Hände: Man bettet sie auf Rosen und bestätigt sie in ihrer falschen Politik: Gewinne privatisieren, Verluste zivilisieren.</p>
<p>Vielleicht sollte George W. Bush und sein Finanzminister lieber einmal darüber nachdenken, wie man die vielen Obdachlosen von den Straßen holt, oder wie man ein vernünftiges Gesundheitssystem aufbaut, in dem jeder Mensch gleich welcher finanzieller Situation eine Versorgung erhält, die einer "Great Nation" würdig wäre. Stattdessen greift die "Great Nation" dem korrupten und kaputten System unter die Arme, das für die vielen Notleidenden, die Ghettos, die Armut und hohe Kriminalität in den USA und auf der ganzen Welt verantwortlich ist. Toller Plan.</p>
<p>Und die Schizophrenie geht noch weiter: Einige angeschlagene Banken und Versicherungsgesellschaften sollen teilweise oder ganz verstaatlicht werden. Und plötzlich scheint es, als seien die USA die Vorreiter der Regulierung der Märkte, ihr Modell eines Auffangfonds bewerben sie in der ganzen Welt und suchen Unterstützer für ihre Politik. Und so selten ich ein gutes Wort an unserer Kanzlerin verliere: Mit ihrer Absage an dieser zum Scheitern verurteilten Politik hat sie im Sinne der Bevölkerung und der Gerechtigkeit in der Wirtschaft gehandelt und einmal die guten Beziehungen zu den USA hinten angestellt, was ein Lob wert ist.</p>
<p>Die ganze Situation erscheint grotesk, die Verfechter des Kapitalismus drehen sich im Angesicht der Katastrophe wie das Fähnchen im Wind.<br />
Die Amsterdamer Zeitung <em>de Volkskrant</em> findet einen passenden Kommentar: "Der vielumjubelte Markt schafft es also nicht. Das ist schon ein faszinierender Anblick: Die Vorkämpfer des freien Marktes, die sich nun, wo es schief geht, an der Staatskrippe drängeln."</p>
<p>Der Untergang des Kommunismus kam unerwartet und mit einem Donnerschlag, und in der Ferne hört man es schon grummeln. Der alte Marx hatte vielleicht doch Recht...</p>
<p>Ein Blickwinkel der sagen will: "Haben wir's nicht schon immer gewusst?"...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wo bleibt die Moral?]]></title>
<link>http://tempeldergaia.wordpress.com/?p=228</link>
<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 17:00:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>andrejo</dc:creator>
<guid>http://tempeldergaia.da.wordpress.com/2008/09/20/wo-bleibt-die-moral/</guid>
<description><![CDATA[Mit ständig wachsendem Entsetzen verfolge ich den weltweiten Finanzcrash nun schon seit einigen Woc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Mit ständig wachsendem Entsetzen verfolge ich den weltweiten Finanzcrash nun schon seit einigen Wochen im TV, den News und Zeitungen. Mit jedem neuen Tag, an dem eine weitere Bank oder Versicherung vor dem Zusammenbruch steht und mit Mrd.-Beträgen jongliert wird, dass einem schlecht werden kann, frage ich mich: „Sind Banken wirklich notwendig? Ist unser Finanzsystem wirklich das richtige und bestmögliche und so unabdingbar, wie man uns immer Glauben machen will?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">So allmählich drängt sich mir der Gedanke auf, dass wir es bei Bankern mit einer Horde raffgieriger, skrupelloser und bar jedweder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moral">Moral</a> handelnder Idioten zu tun haben. Aber sie sind beileibe nicht die einzigen. Man könnte glatt den Eindruck gewinnen, dass den Studenten, also den zukünftigen Leistungsträgern und Unternehmensführern sämtliche moralischen Bedenken konsequent aberzogen wird nach dem Motto – jung, dynamisch, skrupellos!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Kaum an den Schalthebeln der Konzerne angelangt, wird geplündert, betrogen, erpresst und bestochen, was das Zeug hält. Es werden Steuern hinterzogen und die Bürger ebenso wie die Regierung für dumm verkauft. Es gibt keinerlei Skrupel mehr, wenn es darum geht die Gewinne zu maximieren und das Shareholdervalue zu „optimieren“. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Der Staat hilft auch noch dabei mit, die Bürger und die Ressourcen auszuplündern und zu Geld zu machen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Bisher war ich, als guter Staatsbürger, immer davon ausgegangen, dass der Staat zu Recht Steuern erhebt und eintreibt, weil er seinen Bürgern gegenüber zu gewissen hoheitlichen Aufgaben verpflichtet ist. Er schützt sie vor fremden Mächten und verteidigt sie gegen gewaltsame Übergriff. Gerät ein Mensch unverschuldet in Not, durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Unfall, greift er mit Hilfe von staatlichen Versicherungen ein und unterstützt ihn. Erreicht der Bürger das Rentenalter, hat er Anspruch auf eine staatliche Rente. So weit so gut – oder vielmehr nicht gut! Es scheint so, als habe ich mich geirrt! (</span>"Moral ist das Rückgrat der Schwachsinnigen", wie schon Francis Picabia sagte.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Rente? Nicht mehr sicher! Der Bürger soll privat vorsorgen, schließlich hat jeder genug Geld dafür übrig und die Banken und Versicherungskonzerne wollen nur unser Bestes (eben unser Geld!). Geht die Bank pleite, hat man eben Pech gehabt, das ist der Lauf der Welt. Dass dieses Szenario nicht gar so weit her geholt ist, sieht man an der derzeitigen  weltweiten Finanzkatastrophe.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Schutz vor Verbrechen, Drogenhandel und Gewalt? Die Polizei arbeitet unter unwürdigen Bedingungen und ist total unterbesetzt. Dafür wird unsere demokratische Freiheit neuerdings am Hindukusch verteidigt! Unsere jungen Soldaten sterben „im Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ in Afghanistan und wer weiß wo noch auf dieser Welt!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Der Staat, offenbar unfähig, seinen Bürgern irgendeinen Gegenwert für ihre sauer erarbeiteten und dann abgepressten Steuergelder zu gewähren, hat vor der Wirtschaft, allen voran der Atom- und Energieindustrie, aber auch der Genkonzerne, der Automobil- und Chemieindustrie kapituliert und verkauft alles, was nicht niet und nagelfest ist und sich irgendwie zu Geld machen lässt.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Die Müllabfuhr wird privatisiert und die Preise steigen!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Die Wasserversorgung wird privatisiert und die Preise steigen!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Energie wird sowieso immer teurer, genauso wie die Post und Bahn!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Und jetzt also auch die Banken. Spekulationen treiben die Aktienpreise in ungeahnte Höhen. Schwunghafter Handel mit faulen Krediten und Hypotheken stürzt eine Bank nach der anderen ins Chaos. So lange Gewinne realisiert werden, verschwinden sie in den Taschen der Banker und ihrer Aktionäre. Stehen die Institute durch ihre Gier plötzlich vor dem Ruin, geht das <a href="http://www.n-tv.de/Uebernahme_fauler_Kredite_Regierung_will_700_Mrd/200920082111/1026307.html">Schreien nach dem starken Staat</a> los (in diesem Beispiel fängt zwar die US-Regierung die strauchelnden Bankkonzerne auf, indem sie faule Hypotheken im „Wert“ von 700 Mrd. $ vom Markt holt, aber in Deutschland läuft das ja genauso, wenn man bedenkt, dass die <a href="http://www.kfw.de/">KfW</a> die pleite gegangene <a href="http://www.ikb.de/content/de/">IKB</a> mit mehr als 10 Mrd. Euro unterstützt hat, bevor die dann für einen Spottpreis verschleudert wurde)! Um „Arbeitsplätze zu sichern“, werden die Verluste dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt, die Regierung spielt sich als Retter auf und der Bürger zahlt - wie immer - die Zeche!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Jetzt warte ich eigentlich nur noch darauf, dass die Bundeswehr privatisiert wird. Der Staat spart dadurch das Geld für den Unterhalt der Streitkräfte und die Unternehmen, die unsere „Verteidigung“ privatwirtschaftlich organisieren, finanzieren sich dann vielleicht durch groß angelegte Plünderungszüge „im Namen der Demokratie“ überall auf der Welt, oder vermieten die Truppen an den meist Bietenden! (natürlich weiß ich, dass wir davon nicht mehr so weit entfernt sind, wie es scheint. In den USA ist es durchaus schon üblich, private Unternehmen in den Krieg zu schicken. Als schlechtes Beispiel will ich hier nur den Irak anführen!). Um die „Sicherheitsinteressen“ Deutschlands weltweit zu vertreten, sind bestimmt erprobte Partner zu finden, z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blackwater_Worldwide">Blackwater Worldwide</a>, (<a href="http://www.blackwaterusa.com/">Unternehmens-Homepage</a>), die durch ihr rücksichtsloses Vorgehen im Irak Aufmerksamkeit erregt haben!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Um auf meine anfangs gestellt Frage zurück zu kommen:“Wo bleibt die Moral?“ Sie bleibt auf der Strecke. Menschen wie Du und ich, sind in diesem Staat die Dummen. Wir werden ausgenutzt und ausgepresst, sowohl vom Staat, als auch den großen Konzernen. Erst wenn nichts mehr zu holen ist, werden sie zufrieden sein! Erst wenn Mutter Erde ein lebloser, verdorrter Felsen ist, der durch die endlosen Weiten des Alls treibt, ohne Leben, ohne Zukunft, werden sie zufrieden sein! Aber ein Trost bleibt – wenn wir verrecken, weil alles vergiftet und verseucht ist, werden auch die, die das zu verantworten haben, in die Grube fahren!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Aber bis dahin wird es noch ein Weilchen dauern, Zeit die wir nutzen können, um den Verantwortlichen deutlich zu sagen und zu zeigen, dass wir nicht mit ihrem Handeln einverstanden sind, dass wir nicht bereit sind darauf zu warten, das sie unsere Welt, unsere Gaia zu Grunde richten! </span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify"><span style="font-size:small;">Engagiert Euch gegen die bedingungslose Kommerzialisierung unserer Mutter Erde, gegen Ausbeutung und Ungerechtigkeit!</span></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="justify">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Afsløring: Saxo Bank fjerner kritik om sig selv fra nettet]]></title>
<link>http://borgerligbums.wordpress.com/?p=284</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 13:46:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Casper</dc:creator>
<guid>http://borgerligbums.da.wordpress.com/2008/09/19/afsl%c3%b8ring-saxo-bank-fjerner-kritik-om-sig-selv-fra-nettet/</guid>
<description><![CDATA[Saxo Bank har manipuleret artikler om banken på det brugerredigerede leksikon Wikipedia. Det er ske]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Saxo Bank har manipuleret artikler om banken på det brugerredigerede leksikon Wikipedia. Det er sket mindst ti gange over de sidste to år. Selv om censuren er sket anonymt, har banken efterladt sit IP-nummer.<a href="http://politiken.dk/erhverv/article573647.ece"> </a> <a href="http://politiken.dk/erhverv/article572756.ece"> </a> <a href="http://politiken.dk/erhverv/article571041.ece"> </a> <a href="http://politiken.dk/newsinenglish/article570924.ece"> </a> <a href="http://politiken.dk/erhverv/article570890.ece"> </a>  </p>
<p>Der er blevet slettet kritiske detaljer og veldokumenterede fakta, men også tilføjet rosende omtale af bankens produkter. Redigeringen er sket i både den danske og engelske udgave af leksikonnet. Saxo Bank har valgt at skrive uden brugernavn, i modsætning til den åbenhed, som banken udviser om sit engagement i dansk politik. <a href="http://politiken.dk/erhverv/article565774.ece"> </a> <a href="http://politiken.dk/politik/article577928.ece" target="_blank">  </a></p>
<p>Det betragtes som en dødssynd på Wikipedia at redigere i artikler om sig selv, især hvis det sker anonymt. Hvis man mener der er forkerte eller udokumenterede påstande i artiklen, kan man ifølge Wikipedias politik bede en uvildig bruger om at gennemse den, men man må ikke skrive eller slette info om sig selv. <a href="http://larsseierchristensen.blogs.business.dk/2008/08/20/hold-fast-i-økonomisk-vækst/"> </a> <a href="http://politiken.dk/politik/article569063.ece"> </a></p>
<p>Det er dog ikke svært at opdage, da alle redigeringer logges med IP-nummer. Alle og enhver kan klikke sig ind på historikken, hvor det fremgår af hvem og hvornår ændringerne er foretaget.<a href="http://politiken.dk/erhverv/article570890.ece"> </a>  <a href="http://politiken.dk/cykling/article570937.ece"> </a> <a href="http://politiken.dk/newsinenglish/article570924.ece"> </a></p>
<p>Saxo Banks let genkendelige IP-nummer begynder med 193.178.175.xx. Det kan man hurtigt slå op på <a href="http://www.db.ripe.net/whois?form_type=simple&#38;full_query_string=&#38;searchtext=193.178.175.46+&#38;do_search=Search">RIPEnet</a>. De sidste to eller tre cifre (xx) angiver en plads i netværket. <a href="http://politiken.dk/erhverv/article571041.ece"> </a>    </p>
<p><strong>U</strong><strong>d med kritik - ind med Team CSC Saxo Bank</strong></p>
<p>Saxo Banks moderselskab, Midas Fondsmæglerselskab, blev grundlagt i de glade 1990'ere. Ligesom andre i branchen blev det kritiseret for sin virksomhed, bl.a. i <em>Rapporten </em>på DR og i <em>Penge og Privatøkonomi</em>. Er man interesseret i baggrunden, fortæller denne artikel nærmere: <a href="http://avisen.dk/blogs/baldur/saxo-bank-fra-forretningsmaessig-graazone-til-respekta_9861.aspx"><em>Saxo Bank - fra forretningsmæssig gråzone til respektabel mæcen.</em></a><em> </em>Det var i øvrigt stjerneadvokaten John Korsø Jensen, der netop havde fået frifundet Jan Bonde Nielsen, som fik overbevist bagmandspolitiet om lovligheden. Advokaten blev bagefter bestyrelsesmedlem <em>(Berlingske: </em><a href="http://www.business.dk/article/20050621/nyhedsoversigt/106210037/"><em>Milliardærer fra sidegaden</em></a><em>).</em></p>
<p>IP-nummeret <a href="http://da.wikipedia.org/wiki/Speciel:Bidrag/193.178.175.46">193.178.175.46</a> fra Saxo Bank har været aktivt for at fjerne de gamle minder - han har redigeret fire gange alene i dansk Wikipedia:</p>
<ul>
<li>Den 18. juni 2008 blev der fjernet info om at Jens Olaf Jersild i DR's <em>Rapporten </em>havde kaldt grundlæggerne af banken for "sidegadevekselerere". Jersild granskede tvivlsomme salgsmetoder i fondsmæglerselskabet Midas, grundlagt af Lars Seier Christensen, Kim Fournais og Marc Hauschildt, som i dag er moderselskab til Saxo Bank. <em>[<a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=2218407">Se forskel</a>]</em> </li>
</ul>
<ul>
<li>Brugeren rettede også information om hvor mange ansatte banken har, og han tilføjede glade detaljer om den nye sponsorkontrakt med Riis Cycling. Han tilføjede også info om bankens produkter og om deres engagement i klassisk liberalisme.<em> [<a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=2218554">Se forskel</a>]</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Den 25. juni 2008 slettede han igen en omtale af DR Rapportens program fra 1996. Her stod der at selskabets advokat dengang fik gjort klart for bagmandspolitiet at virksomheden var lovlig, og at Finanstilsynet kort efter gav Midas licens til at drive fondsmæglervirksomhed. <em>[<a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=2236276">Se f</a></em><em><a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=2236276">orskel</a>]</em></li>
</ul>
<p><strong>Kritik om afskedigelser fjernet</strong></p>
<p>Den samme flittige Saxo-medarbejder har endvidere fjernet informationer tre gange fra <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Contributions/193.178.175.46">engelsk Wikipedia</a>:</p>
<ul>
<li>Den 9. september 2008 fjernede han/hun nogle kritiske punkter, hvor det bl.a. hævdes at banken sender personlige kundeinformationer ud i almindelig email. At bankens spanske afdeling ikke udleverer kunden et eksemplar af kundeaftalen (hvilket hævdes at være ulovligt). At det er umuligt at finde en samlet oversigt over bankens gebyrer. At banken ikke fører sine egne bankkonti, men placerer kundens penge i Deutsche Bank. At banken tilbyder valutahandler baseret på fiktive tilbud, hvilket er til ulempe for kunden. Samt at banken formidler <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Naked_short_selling">naked short selling</a>, en korttids-investeringsform med høje fiktive beløb, der nu er blevet begrænset af de amerikanske myndigheder og hævdes at kunne give kunden store renteudgifter og tab.<em> [</em><a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=237259331"><em>Se forskel</em></a><em>]. </em>Uanset om kritikken er berettiget eller ej, tilkommer det ikke Saxo Bank at fjerne den.</li>
</ul>
<ul>
<li>Samme dag fjernede han et kritisk indlæg om bankens fyringspolitik, hvor der var citeret en nyhed fra dansk presse om at banken i august 2007 fyrede 39 medarbejdere, men samtidig ansatte 46 nye. <em>[</em><a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Talk:Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=237259267"><em>Se forskel</em></a><em>].</em> Emnet må siges at være relevant, da det adskiller sig fra andre danske bankers praksis og har været omtalt i pressen. <em>(<a href="http://www.business.dk/article/20071016/finans/110161116/">Finansforbundet raser over bank-fyringer</a>, <a href="http://www.business.dk/article/20071017/karriere/71017037/">debatindlæg fra bl.a. tidligere ansatte</a>).</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Den 16. september 2008 slettede han en sætning om at banken har suspenderet sin globale handelschef, Charles Henri-Sabet, på grund af mistanke om insiderhandel, som efterforskes i samarbejde med de svejtsiske myndigheder.<em> </em>Sagen har været nævnt i danske medier for nylig<em> (</em><a href="http://www.business.dk/article/20080910/borsnyt/80910188/"><em>Saxo Bank suspenderer topchef).</em></a></li>
</ul>
<ul>
<li>Der blev også fjernet info om at Saxo Bank har købt en andel af den australske mægler Tricom. Hvilket ellers ikke er hemmeligt, da banken selv har meddelt det i denne <a href="http://64.233.183.104/search?q=cache:y1Wh7j-t3joJ:www.saxobank.com/Site/About_Us/PressRoom/Releases/Saxo_acquire_Tricom_DK.pdf+tricom+saxo+bank&#38;hl=da&#38;ct=clnk&#38;cd=6&#38;gl=dk">pressemeddelelse.</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Oplysningen om at banken er en hovedsponsor for tænketanken CEPOS blev også fjernet. Det er velkendt i Danmark, men måske synes man ikke den udenlandske kundekreds behøver at vide det.<em> [<a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=238767083&#38;oldid=238509584">Se forskel</a>]</em></li>
</ul>
<p><strong>Vild med Ny Alliance og George Michael</strong></p>
<p>Samme anonyme Saxo-medarbejder interesserer sig også for Ny/Liberal Alliance. Han har den 1. april 2008 skrevet i Wikipedias liste over "<a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Aprilsnar_i_danske_medier&#38;diff=prev&#38;oldid=2031181">Aprilsnar i danske medier</a>", hvor han tilføjede BT's historie om at <em>"<a href="http://www.bt.dk/article/20080401/politik/80401004/">Khader hyrer Blachman</a>" </em>som åndelig vejleder for partiet.</p>
<p>Han er også fan af George Michael. Her har han gjort et mere konstruktivt arbejde for Wikipedia, idet han ikke har slettet noget, men tilføjet en <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=25_Live&#38;diff=prev&#38;oldid=235594685">liste over sange</a>  og et par ord om <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=25_Live&#38;diff=next&#38;oldid=235594685">afskedskoncerten </a>i København. Han har desuden skrevet i en artikel om den britiske forretningsmand <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Tchenguiz">Robert Tchenguiz</a>.</p>
<p><strong></strong><strong>Gratis reklameplads</strong></p>
<p>Saxo Bank har ikke kun fjernet uønsket kritik, men også brugt muligheden for gratis reklameplads. IP-nummeret <a href="http://da.wikipedia.org/wiki/Speciel:Bidrag/193.178.175.69">193.178.175.69</a> har redigeret tre gange i den danske artikel:</p>
<ul>
<li>Den 19. december 2006 var der præciseringer om CFD, også kaldet differencekontrakter, et af bankens produkter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Den 21. juni 2007 blev der reklameret for bankens IT-platform SaxoTrader - samt tilbud om <em>"50 handler med danske aktier gratis hver måned. I øvrigt er Saxo Bank også billigst på handel med udenlandske aktier, såfremt kunderne åbner en valutakonto i banken." </em>[<a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=1444621">Se forskel</a>]</li>
</ul>
<p>IP-nummeret <a href="http://da.wikipedia.org/wiki/Speciel:Bidrag/193.178.175.51">193.178.175.51 </a>har redigeret én gang, den 26. maj 2008. Her modererede man noget af den reklame der tidligere var blevet indsat og opdatede bankens medarbejdertal, der nu var steget fra 1200 til 1300 ansatte.<em> [<a href="http://da.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=2156525">Se forskel</a>]</em></p>
<p>Ud over den danske og engelske artikel om Saxo Bank findes en tredje version - på <a href="http://zh.wikipedia.org/wiki/盛宝银行">kinesisk</a>. Den er kun få linjer lang og har foreløbig fået lov til at være i fred for bankens indblanding.</p>
<p><strong>Travl PR-afdeling<br />
</strong></p>
<p>En bruger hævder i <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Saxo_Bank">diskussionen</a> på Wikipedia den 11. august 2008:</p>
<blockquote><p>"The article sounds like it was written by the public relations department of Saxo Bank. Which employs more than 300 computer technicians. Many of these technicians' jobs is exactly to go on the internet and make good publicity for Saxo Bank and make certain that pages where disgruntled clients have posted any negative information is challenged."</p></blockquote>
<p>Jeg skal ikke kunne sige om det er rigtigt. Men det er i hvert fald et faktum at anonyme computere fra Saxo Bank har fjernet kritik i ti tilfælde fra artiklerne samt i mindst ét tilfælde fra diskussionerne.</p>
<p>Saxo Bank har en stor IT-afdeling, da banken netop er baseret på handel via internet, og banken har desuden udviklet en platform hvor transaktioner kan finde sted under samarbejdspartneres navne, dvs. under dække af andre bankers navne, selv om den egentlige handel finder sted via Saxo Bank i Danmark.</p>
<p>Ud over de anonyme bidrag kan man skrive på Wikipedia som registreret bruger. Jeg mistænker mindst ét tilfælde, hvor en af bankens medarbejdere eller venner har oprettet et brugernavn for at skrive i artiklen om Saxo Bank.</p>
<p><strong>D</strong><strong>ozo efterlod spor</strong></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Contributions/Dozo">Brugeren </a><em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Contributions/Dozo">Dozo</a> </em>på engelsk Wikipedia har således i sin tid <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Saxo_Bank&#38;diff=prev&#38;oldid=75528285">grundlagt artiklen Saxo Bank</a> med nogle reklame-lignende udsagn om bankens servicetilbud. Dozo, som tydeligvis er fagmand udi det finansielle, har også skrevet en artikel om et finansielt produkt, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Contract_for_difference">CFD</a>, eller på dansk <a href="http://da.wikipedia.org/wiki/Differencekontrakt">differencekontrakter</a>. En slags handel hvor man køber optioner og aktier for penge man ikke har. Som i Danmark kun tilbydes af Saxo Bank, E Trade Bank og Nordnet. (<a href="http://www.aktieplus.dk/cfd.html"><em>Hvad er CFD?)</em></a> </p>
<p>Dozo var kun aktiv i efteråret 2006 og har kun skrevet om Saxo Bank samt bankens produkt, differencekontrakterne. Hans sidste indlæg er fra 6. november 2006. Fra 19. december 2006 blev en anonym bruger fra Saxo Bank, <a href="http://da.wikipedia.org/wiki/Speciel:Bidrag/193.178.175.69">193.178.175.69</a>, aktiv på den danske Wikipedia. Det var ham der tilføjede at Saxo Bank var billigst på aktiehandel, som nævnt ovenfor. Han har også skrevet en dansk version af artiklen om differencekontrakter. </p>
<p>Så noget kan tyde på "Dozo" blev oprettet for at kunne skrive uden at afsløre Saxo Banks IP-nummer. En måned senere skrev den samme person i dansk Wikipedia - denne gang med mindre kontroversielle indlæg - og glemte derfor at dække sig under et brugernavn.</p>
<p>Man kan kun gisne om hvem der gemmer sig bag navnet Dozo, men jeg gætter på en studentermedarbejder eller lavere funktionær. Hvis han er en matematisk nørd, kan navnet være inspireret af matematikeren<a href="http://www.bogpriser.dk/forfatter-E.J.-Lami-Dozo/"> E. Lami Dozo</a>, men det passer også næsten med initialstavelserne i en af Saxo-chefernes navne. Det kan ikke være lånt fra triphop-sangen <em><a href="http://www.youtube.com/results?search_query=dozo&#38;search_type=&#38;aq=f">DoZo</a></em>, som er fra oktober 2007, et år senere.</p>
<p>Jeg udelukker ikke at der kan gemme sig flere eksempler hvis man gransker historikken på Wikipedia.</p>
<p><strong>B</strong><strong>anken og friheden</strong></p>
<p>Saxo Bank er ellers kendt for at støtte liberalismen, så det kan undre at klassisk arvegods kastes overbord. Det gælder dyder som informations- og ytringsfrihed - og at stå til ansvar for sine handlinger via brugernavn, referencer og kilder.</p>
<p>Et godt spørgsmål, som sikkert ikke vil blive besvaret, handler om hvilke konkrete medarbejdere der har været skribenter? Er det computere på direktionsgangen, i PR-afdelingen eller de menige medarbejdere blandt Saxo Banks teknikere?</p>
<p>Såkaldt <em>corporate editing</em> er et stigende problem på de brugerbaserede netsteder. Politikere, virksomheder og organisationer sletter ubekvemme fakta og erstatter dem med noget mere spiseligt. Mere i <a href="http://www.iht.com/articles/2007/08/19/business/wiki.php">denne artikel</a> fra International Herald Tribune. Amerikanske <a href="http://www.knoxnews.com/news/2007/aug/11/entries-on-wikipedia-edited-bydavis-aide/">kongresmedlemmer </a>er også kommet galt afsted, når de har pyntet på artikler om sig selv og er blevet opdaget. Lars Seier Christensen har proklameret at han går ind i politik - ved at købe et medlemskort til Alliancen - men uden at stille op til valg.</p>
<p>Jeg kender ikke hans IP-nummer, men det gør webmaster på Berlingske, for dér har han har sin <a href="http://larsseierchristensen.blogs.business.dk/2008/03/25/always-look-on-the-bright-side/">blog.</a> Hvor han i øvrigt har talt varmt for sit nye produkt, differencekontrakter, den 25. marts 2008. Måske bør han også holde lidt styr på hvad hans ansatte laver på nettet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[US-Finanzsystem vor dramatischem Umbruch]]></title>
<link>http://gegenwind.wordpress.com/2008/09/15/us-finanzsystem-vor-dramatischem-umbruch/</link>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 11:10:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Deichmann</dc:creator>
<guid>http://gegenwind.da.wordpress.com/2008/09/15/us-finanzsystem-vor-dramatischem-umbruch/</guid>
<description><![CDATA[Washington (AFP) - Rund ein Jahr nach Beginn der internationalen Finanzkrise steht das US-Finanzsyst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Washington (AFP) - Rund ein Jahr nach Beginn der internationalen Finanzkrise steht das US-Finanzsystem vor einem dramatischen Umbruch. Die viertgr&#246;&#223;te US-Bank Lehman Brothers beantragte Konkurs, die drittgr&#246;&#223;te Bank Merrill Lynch wird von der Bank of America aufgekauft. Der einst gr&#246;&#223;te Versicherungskonzern der Welt, die AIG, muss Konzernteile verkaufen, weil er dringend frisches Kapital braucht. Angesichts der Krise k&#252;ndigte die US-Zentralbank Ma&#223;nahmen zur Unterst&#252;tzung der Finanzm&#228;rkte an. Die Aktienkurse an den B&#246;rsen gingen weltweit auf Talfahrt. [...] <i>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/afp/20080915/tts-usa-unternehmen-boersen-banken-c1b2fc3.html" target="_blank">yahoo</a></i></p></blockquote>
<p>Steigerungsf&#228;hig ist die &#220;berschrift allemal:</p>
<p>"... vor dramatischem Umbruch"<br />
"... vor dramatischem Zusammenbruch"<br />
"... vor der Pleite"<br />
<b>"... pleite"</b></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesellschaft/Politik:"Vollbeschäftigung ist eine Legende" (MK)]]></title>
<link>http://derblickwinkel.wordpress.com/?p=100</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 19:24:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>martinkrupp</dc:creator>
<guid>http://derblickwinkel.da.wordpress.com/2008/09/04/gesellschaftpolitikvollbeschaftigung-ist-eine-legende-mk/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;sagte der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach in einem Interview mit Spiegel Online&#8230;
Er g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...sagte der <strong><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,574893,00.html" target="_blank">Sozialethiker Friedhelm Hengsbach in einem Interview mit Spiegel Online...</a></strong></p>
<p>Er gibt ein Interview mit vielen richtigen Einsichten und Ansichten, jedoch ist seine Schlussfolgerung, dass die Vollbeschäftigung eine Legende sei meiner Meinung nach falsch. Vollbeschäftigung ist möglich. Das Problem ist jedoch, dass sich dafür einige Dinge grundlegend ändern müssen. Er spricht es im Inteview an:</p>
<p>"Viele spüren die Polarisierung der Gesellschaft, das Abgleiten von Bevölkerungsteilen in prekäre Arbeitsverhältnisse, Armut, Ausgrenzung. Dass diese Entwicklung die Eliten überrascht, zeigt das eigentliche Problem."</p>
<p>Die Leute in diesem Land, die in den Führungspositionen stehen, wollen nicht wahr haben, dass die sozialen Probleme im wesentlichen von dem was man gemeinhin Finanzkapitalismus und der damit einher gehende Ideologie nennt verursacht wird. Wenn sie es sehen, dann sind sie unwillig bzw. meinen sie wären unfähig etwas zu unternehmen. Es gibt mittlerweile eine Kaste von Finanzjongleuren die völlig abgehoben von der restlichen Gesellschaft auf komische Dinge wie mögliche Kurssteigerungen bzw. das Verfallen von Aktien wetten und so ihr tägliches Brot (und einiges mehr...) verdienen.</p>
<p>Obwohl ich zugeben muss, dass es mir an wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund fehlt, ist mir doch eines in der letzten Zeit klar geworden: Da sind Menschen am Werk die sich keine großen Gedanken darum machen, was ihre Buchungen und Klicks im globalen Börsengeschäft tun. Diese Banker und Makler leben in ihrer eigenen Welt und sie scheren sich wenig um den Rest, besonders nicht um die, die sozial unter ihnen stehen.</p>
<p>Die Wirtschaft ist mittlerweile weltweit so eng miteinander verflochten, dass, wenn es mal wieder zum Platzen einer solchen Spekulationsblase kommt, es weltweit Auswirkungen hat. Wir schlittern gerade nach der Immobilienkrise in den USA und den noch unsinnigeren Öl-Preisspekulationen in eine Rezession. Und warum?</p>
<p>Weil die beschriebene Kaste sich tagtäglich mit lustigen Gerüchten gegenseitig anstachelt hier zu investieren und dort so schnell wie möglich zu verkaufen. Meist ohne wirklich fundierte Argumente, wie Quartalszahlen oder ähnliche kapitalistische Konstrukte, die viel über den Börsenwert des Unternehmens aussagen aber wenig über die Menschen die dahinter stehen und Tag für Tag hart arbeiten. Womit wir bei einem weiteren perversen Teil in der Logik dieses Systems wären. Wenn ein Unternehmen ankündigt, dass es Angestellte und ArbeiterInnen entlässt, geht der Börsenkurs hoch. Dies Zeigt eins: Menschen haben in diesem System, dass von Menschen erdacht wurde, keinen Platz mehr. Sie sind nur noch ein Ballast, der am besten wegrationalisiert wird. Wir leben in einer Zeit, in der der Mensch einen Weg gefunden hat, Geld nicht durch Arbeit, sondern durch legales Glücksspiel und auf Kosten anderer zu vermehren. Das Kapital agiert völlig abgehoben von materiellen Gegenwerten und wird vermehrt. Es kommt nicht mehr in den einst von Marx beschriebenen Kreislauf zurück sondern dreht sich quasi um sich selbst und vermehrt sich dabei. Das wäre an sich ja kein Problem.</p>
<p>Aber es gibt da ja wie angedeutet einige Nebenwirkungen, die ich für völlig inakzeptabel halte. Arbeitsplatzabbau, Geld wird nicht mehr langfristig in Unternehmen angelegt um sie zu beiderseitigem Vorteil zu entwickeln, Spekulanten zahlen kaum Steuern.</p>
<p>Zurück zum Ausgangspunkt:</p>
<p>Vollbeschäftigung ist möglich, aber nicht mehr rentabel. Mit vielen MitarbeiterInnen kann man kein gute Rendite erwirtschaften. Wenn man dieses System regulieren würde, was natürlich nur global oder zumindest EU-weit geht. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tobin-Steuer" target="_blank">Tobin-Steuer</a> wäre ein guter Anfang. Aber die ist natürlich viel zu global und nicht durchzusetzen und so weiter...man kennt die Argumentationen...aber wie wollen wir in Zukunft leben? Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der alles und jeder nur noch einen monetären Stellenwert hat?</p>
<p>Ich persönlich will das nicht. Und ich denke (weiß) ich bin nicht der einzige.</p>
<p>Und wenn das so ist müssen wir Wege finden den Kapitalismus wieder in seine Schranken zu weisen, die er mit der Globalisierung überstiegen hat.</p>
<p>Ein hasserfüllter Blickwinkel auf den ungezügelten Kapitalismus....</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[öbb - winkelzüge auf kosten der pendler/innen]]></title>
<link>http://elisabethkerschbaum.wordpress.com/?p=372</link>
<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:35:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>elisabethkerschbaum</dc:creator>
<guid>http://elisabethkerschbaum.da.wordpress.com/2008/08/28/obb-winkelzuge-auf-kosten-der-pendlerinnen/</guid>
<description><![CDATA[Die ÖBB-Bosse haben sich verspekuliert. Im letzten Profil fand sich ein Bericht über die rechtlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖBB-Bosse haben sich verspekuliert. Im letzten Profil fand sich ein Bericht über die rechtlichen Konsequenzen dieser Spekulationsgeschäfte. Fix ist nur, dass es die für die involvierten Manager nicht geben wird. Denn die Konsequenzen aus 600 Mio Verlusten aus Finanzgeschäften trägt in erster Linie der Personennahverkehr.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&#34;">Was wird jetzt aus der Nahverkehrsoffensive? Was ist mit dem verbesserten Angebot für PendlerInnen? Das Lächeln des Ministers genügt nicht, um die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern, wenn PendlerInnen weiterhin in den Hauptverkehrszeiten wie die Sardinen in überfüllten Zügen stehen – und nötige Investitionen weiter auf den St.Nimmerleinstag verschoben werden! </span></p>
<p><!--more--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&#34;">Das besonders Ärgerliche an den Spekulationsverlusten ist, dass diese jetzt auf Kosten des Personennahverkehrs abgeschrieben werden. Von den 154,6 Mio, die 2007 zur Abdeckung der CDO-Verluste aufgebracht werden mussten, bekommt der Personenverkehr  mit 68 Mio Euro fast die Hälfte zu schlucken (63,4 Mio die Infrastruktur-Bau und damit teilweise indirekt auch der Personenverkehr, 23,2 Mio die Rail Cargo). Dazu kommt eine (gottseidank) nicht-durchgeführte Tarifanpassung, die im Budget aber nach wie vor fehlt. Minister Faymann wollte sie doch irgendwie aus dem Staatssäckel abgelten – aber das hat er in seiner Harmoniesucht inzwischen offenbar vergessen (um Budgets muss man bekanntlich streiten).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;"> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was treibt den Ölpreis? ]]></title>
<link>http://steunenberg.wordpress.com/?p=460</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 13:27:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>johan steunenberg</dc:creator>
<guid>http://steunenberg.da.wordpress.com/2008/08/11/was-treibt-den-olpreis/</guid>
<description><![CDATA[ETRM Software Community - ETRM Blog » Whats Really Driving the Price of Crude Oil?
Die Zusammenfass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://etrmcommunity.com/site/modules/wordpress/2008/07/23/whats-really-driving-the-price-of-crude-oil/">ETRM Software Community - ETRM Blog » Whats Really Driving the Price of Crude Oil?</a></p>
<p>Die Zusammenfassung:</p>
<p>1) Die OPEC-Länder produzieren einfach zu wenig. Sie produzieren zwar minimal mehr als  nachgefragt wird, aber zuviel schweres, saures und zu wenig  leichtes, süßes Öl. Und es gibt zu wenig Raffineriekapazitäten für diese Ölsorten.</p>
<p>2) Das Gesetz von Nachfrage und Angebot hat nicht so gegriffen, weil Öl zwar viel teurer geworden ist, aber in Dollars, und das an vielen Orten nicht so juckt.</p>
<p>3) Es gibt auch Spekulation. Aber deswegen, weil die Fundamentaldaten auf weiterhin steigenden Preisen weisen, und Öl eine sicherere Investition ist als Aktien. Die Spekulatoren sind aber nicht die bösen Hedgefunds, sondern die Pension-Funds. Du und Ich und Riester und meine Lebensversicherung.</p>
<p>(<a href="http://etrmcommunity.com/site/modules/wordpress/2008/07/30/updates-and-additional-thoughts/" target="_blank">Und hier gibt es dann noch einen Verweis auf den US-Zwiebelmarkt</a>, wo nicht Spekuliert werden kann, und wo die Preise trotzdem wild pendeln und steigen.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unions-propagandaen er en del af bedraget]]></title>
<link>http://fremskridtdk.wordpress.com/?p=103</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 06:54:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>fremskridtdk</dc:creator>
<guid>http://fremskridtdk.da.wordpress.com/2008/08/04/unions-propagandaen-er-en-del-af-bedraget/</guid>
<description><![CDATA[Må citeres med fuld kildeangivelse:
Fremskridt nr. 11
November 1996
Årgang 24
Unions-propagandaen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Må citeres med fuld kildeangivelse:</strong><br />
Fremskridt nr. 11<br />
November 1996<br />
Årgang 24</p>
<p><strong>Unions-propagandaen er en del af bedraget</strong></p>
<p>I formiddagsbladet BT den 30. september 1996 forsøgte Jens David Adler på 3/4 side at redegøre for: "Nu kommer tømmermændene ved vort nej til euroen", "Danmark ryger helt ud i kulden".</p>
<p>"Den tyske forbundsbank modsætter sig det sikkerhedsnet for kronen, som økonomiminister, Marianne Jelved (B), ellers var ved at skaffe sig aftale om. Kohl og Chirac klar med helt ny strategi.</p>
<p>Det bliver værre end de værste skræk-scenarier med Danmark uden den fælles euro, kan man læse". (BT´s læsere forventes at være rystede).</p>
<p>Den tyske forbundsbank har nægtet at sikre den danske krone ved kort-sigts-uligevægts-problemer med betalingsbalancen og ved støtteopkøb, når spekulationssalget måtte sætte ind mod DK-kronen uden for pengefællesskabet, kan en økonom oversætte de "kloge, mystificerede betragtninger i BT".</p>
<p>Hertil skal det for god ordens skyld oplyses, at Sverige fik spekulationslussingen samme år som danskerne sagde nej. Denne lussing kom, fordi Tyskland ikke ville overtage den svenske gæld på godt 1,3 billion. Året før havde Sverige et samhandelsunderskud på henved 100 mia. Sv. kr. Desuden kunne svenskerne blot vove at sige nej som danskerne. Det var forsmagen på, hvad som kunne hænde. Et par år forinden havde daværende økonomiminister, Niels Helveg Petersen (B), slået til lyd for, at Danmark atter skulle efterligne Sverige, også med den økonomiske politik.</p>
<p>Nu er Sverige bankerot og har devalueret med 30%. IMF (Valutafonden) styrer Sveriges økonomi nu. Var det sådan du ville, Niels? Når det måtte blive stormvejr på pengemarkederne ville Marianne godt have haft et sikkerhedsnet, selvom Danmark har taget forbehold ligesom England mod den fælles euro-møntenhed.Hun fik ikke dette sikkerhedsnet - i første omgang. Kronen bliver helt alene, den får en meget mere ensom tilværelse, end vi hidtil har slået os til tåls med, kan man læse i Adlers artikel. Sverige og Finland er med fra starten, selvom Sverige ikke uden hjælp fra IMF kan honorere det sidste økonomikrav, der er tilbage af de fire optagelsesbetingelser i ØMU-indretningen: Underskuddet på statens husholdningsbudget - de offentlige finanser - må ikke i 1997 udgøre mere end 3% af bruttonationalproduktet.</p>
<p>I tilfældet Frankrig er man parat til fra tysk side, at "se igennem fingre med, at Frankrig får lov til at fifle med pensionsmilliarderne i France Telecom for at nå ned på de tre pct. på næste års budget", beretter David Adler i BT.</p>
<p>Der er det kedelige problem, at lande uden for den fælles pengeordning kan finde på at devaluere for at opnå konkurrencefordele i forhold til området med den fælles pengeordning, kan man læse. Ja, og et spekulationspres kan tvinge nogle lande, herunder Danmark, til en devaluering på 50-80% skal det oplyses.</p>
<p>Der er også problemer med Italien og Spanien. Disse kan slet ikke klare økonomikravet - heller ikke det sidste; men deres valutaer er umulige at beskytte p.g.a. deres samlede størrelse, såfremt de står udenfor. Såvidt denne famøse artikel til de intetanende danskere i BT den 30/9: "Danmark ryger helt ud i kulden". (Husk det på afstemningsdagen (!), kunne han have skrevet). Sandheden er, at skiftende danske regeringspolitikere med skiftende farver igennem generationer har opbygget en mamutstatsgæld i Danmark. Tyskerne har overtaget og dækket det meste ind, for såvidt angår lånegælden, som den rettelig bør benævnes.</p>
<p>Lånt velfærd i stedet for velstand, lån til lønninger og pensioner for de offentlige ansatte o.m.a. Den stærke danske økonomi er vildt opreklameret. Den faste kronekurspolitik føres ikke i Danmark, men i Tyskland - ikke vi - de, har klaret den mod "at få os med på vognen". Sådan er det. Dette holder Tyskland op med at sikre, hvis vi står af. Alle europæiske lande - på nær Schweiz og Norge - er helt vildt statsgældsatte. Tyskland med mere end 2 billioner DM, Danmark med mere end 850 mia. kr. ved udgangen af 2. kvartal 1996.</p>
<p>Vi skal da ikke til at devaluere og dermed miste tillid til vore samhandelspartnere, selvom vi så kunne opnå en kortsigtet eksportfordel.</p>
<p>Vi er meget importafhængige. Denne fordel vil hurtigt blive ædt op, og så gør det endnu mere ondt.</p>
<p>Vi skal da heller ikke modtage devaluerede valutaer som betaling. Det er simpelthen svindel.</p>
<p><strong>Den nemme løsning</strong><br />
Alt vedrørende økonomien i Danmark er siden Den anden Verdenskrig blevet kørt efter kortsigtede betragtninger opfundet til formålet af John Maynard Keynes. Han kreerede også det internationale betalings-, clearings- og statslånesystem. Et system, der fristede alle svage regeringspolitikere til blot at låne og trykke sedler i stedet for at klare ærterne på den hårde måde.</p>
<p>Samlet bliver alle korte sigt i længden til det lange sigt. Det er præcis dertil vi er nået. Så enkelt er det. </p>
<p>Keynes havde én sand betragtning, som hovedforudsætningen for al sin heksekunst: "På langt sigt er vi alle døde".</p>
<p>Nu er der bare det, at vi fortsat er et par stykker, for hvem Danmark og de kommende danske generationer spiller en rolle. Mange af os kan vanskeligt overbevises om sandheden i Mönchhausens myter. Jovist, de er underholdende.</p>
<p>Desværre tror mange andre - for en tid de fleste - på myterne, når de bruges i økonomibetragtninger. For eksempel den med, at han som rytter på en hest, der var endt i en sump, var i stand til at trække sig op ved at trække i sit eget hår.</p>
<p>For at blive en økonomiprofessor nogen gad lytte til i det gode selskab, skulle man følge Keynes´ betragtninger i efterkrigstiden. Det var der så nogen, der gjorde. Deraf misforståelserne.</p>
<p>Nu skal det siges, at Keynes rigtignok selv gik ind for Den nye Verdensorden - som EU-konstruktionen er den ene trediedel af. Han mente dog ikke, man med fordel kunne skjule planen for vælgerne/borgerne i henved to generationer. Dette kan man bl.a. læse hos Anthony Sampson i bogen: "Den skjulte magt". Sampson var sekretær i Brandt-kommissionen, den med Nord-Syd-dialogen.</p>
<p>Alle landene i EU er stærkt gældsatte. De skylder netto til de internationale grosistbanker, den muslimske og den internationale højfinans.</p>
<p>Kun ved at få dækket gælden ordentligt ind og så fremover lade være med at bruge flere penge, end der er samhandelsproduktionsdækning for, kan vi undgå, at intermagten leger med os som med en flok forvildene mus.</p>
<p>Tilskuds-Europa med orlovscamouflage (hilses velkomment i Europa af Bilderberggruppe-medlem, tidligere kommissionsformand i EF/EU, Jacques Delors, i bladet "Europa" nr. 09, september 1996, fra Europa Kommissionen). Offentligt sekunda arbejdsmarked er det blevet til (med vore stemmer), efterhånden som tilstrækkeligt nyt ikke betaler sig på privat initiativ.</p>
<p>Det betaler sig ikke, fordi vor samfundsindretning er for forbrugskrævende i forhold til produktionen. Derfor gælden i dag.</p>
<p>Det er uanset "de europæiske herres" betragtninger om stabilitet og "et socialt Europa" (Delors´ udtrykte ønske) gennem den tyske forbundsbank nemmere at gældsætte 15-18 lande på én gang med én valuta end 15-18 lande, der konkurrerer om vareproduktionen og om at finansiere de indbyrdes kortsigts-samhandelsubalancerne.</p>
<p>Tror man tilliden til Tyskland eller euro-valutamarkedets størrelse vil forhindre dette, så har man ikke sans for internationale talstørrelser.</p>
<p>Der er intet i vejen med ØMU´ens konvergens krav (at være rettet mod det samme punkt), heller ikke med dem, der er opgivet.</p>
<p>De skal blot være nedfældet i en dansk grundlov, ligesom den maksimale skatteopkrævning skal fastbindes i grundloven.</p>
<p>Danmark skal nemlig regeres fra Danmark.</p>
<p>Indtil dette kan ske, må vi prøve med etikken, med ubehaget efter det store ædegilde, prøve med sandheden. Lære folk sandheden, efter de er blevet fyldt med løgn i 40 år. Intet er umuligt. Men intet hjælper med nye fælles penge i EU. </p>
<p>Jo.., ansvarsforflygtigelsen kunne fortsætte.</p>
<p>Og når det igen føles af folk, at det bliver skidt eller værre, så kan de gamle politikere, der til den tid er nærmest afskaffet sammen med demokratiet, sige: "Det er sandelig ikke os, der er de andre, dem i EU-kommissionen, dem i den fælles europæiske-centralbank".</p>
<p>En aftale med Norge, som er gældfri, om olieudvinding i de danske felter kombineret med, at Norge måske så vil dække os aftalt ind i stormvejret, der kommer under alle omstændigheder i din eller dine børns tid, ville ikke være det værste.</p>
<p>Heksekunsternes tid er forbi.</p>
<p>Sandheden er den nemmeste; selv for de svage i troen, har det vist sig. Den bestemmer nemlig i sidste ende.</p>
<p>Har du ledige danske penge, så er det ingen dårlig idé at placere dem i norske værdier inden udgangen af 1997.</p>
<p><strong>Ebbe Vig</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kapitalismus für Dummies]]></title>
<link>http://cajarore.wordpress.com/?p=983</link>
<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 01:36:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>cajarore</dc:creator>
<guid>http://cajarore.da.wordpress.com/2008/07/29/kapitalismus-fur-dummies/</guid>
<description><![CDATA[
Oder auch: Neoliberale erklären uns die Welt, wie sie uns gefällt. Klar, das die Lebensmittelprei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cajarore.files.wordpress.com/2008/06/alster1.png" border="0" height="128" width="128" alt="alster1.png" align="left" style="float:left;margin:5px;" />
<p>Oder auch: Neoliberale erklären uns die Welt, wie sie uns gefällt. Klar, das die Lebensmittelpreise steigen ist nicht schön, hin und wieder regt sich inzwischen sogar leiser Unmut darüber, der allerdings, wenn er hier von der Presse wahrgenommen wird, meist ganz weit weg stattfindet. Haiti, Indonesien oder sonst-wo auf diesem Planeten. Um einem normalsterblichen Bürger dieses Landes trotzdem nicht den Allein-Seligmachenden Kapitalismus Neoliberaler Prägung zu vergällen, muss man sich schon ganz schön anstrengen - in diesen Zeiten. Aber der ZEIT ist es schon fast perfekt gelungen.</p>
<p>Was braucht man also, damit man auch weiterhin ganz fest an die Segnungen der freien Märkte glaubt? Zuerst einmal ein Huhn - natürlich keins dieser Massentierhaltungs-geschädigten Wesen, die man nur nach dem Studium eines Anatomie Buches noch erkennt, sondern:<br />
<blockquote><em>Diese Hühner führen ein idyllisches Leben. Im Winter bietet ihnen ein solides Steinhaus Schutz vor den Elementen, sie tun sich an einer Mischung aus Weizen und Mais mit Zugaben von Gerste und Hafer gütlich. Den Rest des Jahres fressen sie vor allem frisches Gras und halten unter lauschigen Bäumen Mittagsruhe.</em></p></blockquote>
<p>Ja klar, das erinnert an wen? An Astrid Lindgren, an Bullabü, Pippi Langstrumpf, oder an irgendwelche Geschichten aus dem vorletzten Jahrhundert... da, wo die Welt noch in Ordnung war. Dazu kommt dann der Bauer. Da passt natürlich nicht der Grossbauer deutscher Prägung, es muss schon ein urwüchsiger Schotte sein:<br />
<blockquote><em>Der Eggman ist ein sentimentaler Geselle. Er ruft seine treuesten Hennen beim Namen, »Hausfrau« und »Hennie« heißen sie. Wenn die Hühner keine Eier mehr legen, dreht er ihnen nicht den Hals um, sondern gönnt ihnen einen friedlichen Lebensabend in einem Austragshäuschen. Intensivhaltung liegt ihm fern.</em></p></blockquote>
<p>Klar, der passt natürlich auch besser zu den idyllischen Hühnern weiter oben, und Bauern sind ja bekanntlich - besonders wenn sie aus Schottland, der <em>»letzten Wildnis Europas«</em> stammen - schon immer sehr sentimental gewesen!</p>
<p>Vorsorglich, damit es auch der dümmste Zeit-Leser dann noch begreift, wird noch darauf hingewiesen, das sich diese Ländlichen Idyllischen Szenen Selbstverständlich ebenso überall woanders in Europa abspielen könnten, und es natürlich nicht nur um freilaufende Hühner geht:<br />
<blockquote><em>Die Eier, von denen hier die Rede ist, könnten von überall her stammen, aus Lüneburg oder dem Mühlviertel, aus Sędziejowice oder Châtillon-sur-Seine. Diese Geschichte könnte sich genauso gut um Milch, Käse oder Fleisch drehen, um andere Lebensmittel, deren Erzeugung Getreide als Tierfutter erfordert. Der Zufall will es, dass sie von Eiern handelt, die schottische Hühner in einer Gegend legen, die oft als die »letzte Wildnis Europas« unseres zivilisationsgesättigten Kontinents beschrieben wird.</em></p></blockquote>
<p>Sicher, der berühmte Zufall, der bei Journalisten, die eine solche Story schreiben sollen, ja immer eine wahnsinnig grosse Rolle spielt.</p>
<p>Der Autor verlässt nun diese so schöne Ländliche Idylle, begibt sich nach Inverness, wo "<em>auch wenn der Wind schwarzgraue Wolkenfetzen über den Himmel zerrt,</em>" er sich von einem Typisch Schottischen Lagerarbeiter und seinem Chef "<em>der für den Getreideeinkauf zuständige 37-jährige Direktor der Firma. Bain, beleibt und fröhlich</em>" die in letzter Zeit so arg gestiegen Preise für Futtermittel erklären lässt. Der hat dann auch gleich, nach allerhand Geschwafel über Australien, die Inder und Protektionismus, <strong>die</strong> Erklärung, die nun wirklich jedem einleuchtet:<br />
<blockquote><em>Den Hauptgrund für den dramatischen Preisanstieg entdeckt er freilich im europäischen Widerstand gegen genetisch modifizierte Feldfrüchte.</em></p></blockquote>
<p>Das ist in der Tat ja einfach. BUND, Linke, Grüne, Greenpeace, Umweltschützer. NATÜRLICH sind die schuld! Wer auch sonst? Schön, wenn man so etwas dann endlich von dem beleibten, aber fröhlichen Bain erklärt bekommt. Einem beleibten, aber fröhlichen Menschen glauben wir doch alles, oder?</p>
<p>Der nächste Stop - oder auch der nächste Akt zur Erklärung, warum die Preise so steigen, ist dann ein Getreidebauer:<br />
<blockquote><em>Ein Rapsfeld rechts der Straße steht in voller dottergelber Blüte, auf einem Acker links der Straße sprießen üppig wadentiefe dunkelgrüne Blätter. Die Felder ziehen sich über 220 Hektar hin, sie sind zu drei Fünfteln mit Futterweizen und zu je einem Fünftel mit Gerste und Raps bepflanzt. Schön gewachsene, hohe Bäume stehen auf den Feldrainen. Am Nordende begrenzt ein Flussufer die Farm, im Westen das Meer.</em></p></blockquote>
<p>Immer noch Bullabü, der Farmer, der eher einem "<em>Filmschauspieler als an einen Landmann</em>" ähnelt, lässt ja schon fast darauf schliessen. "<em>Oft sitzt er bis spät in die Nacht auf seinem Traktor. Nur während der Ernte stellt er zwei Hilfskräfte ein.</em>". Da möchte man doch selber gerne Landmann werden.</p>
<p>Für alle, die den Artikel in der Zeit bis hierhin gelesen haben, muss eigentlich klar sein, dass das bis jetzt alles doch sehr Idyllisch ist - trotz der hohen Preise. Aber dann kommt der Dämpfer. Es gibt das Böse, auch in der beschaulichen Welt der Landmänner:<br />
<blockquote><em>Er sieht den Hauptgrund in der Preistreiberei der Produzenten, das meinte er mit der Verwilderung der Geschäftspraktiken. Auf dem Düngemittelmarkt habe ein beispielloser Konzentrationsprozess stattgefunden. BASF und Yara, eine Tochter des norwegischen Konzerns NorskHydro, beherrschten den Markt, in Großbritannien halte Yara fast eine Monopolstellung. Wenn man Dünger bestelle, bekomme man eine Lieferung zugesagt – aber keinen Preis. Wer ein Wort gegen diesen Räuberkapitalismus äußere, werde plattgemacht. Bain könne es sich gar nicht leisten, die Dinge beim Namen zu nennen, sonst werde seine Firma aus der Kundenliste gestrichen.</em></p></blockquote>
<p>Das hätte ich jetzt nicht vermutet. Also ist irgendwas doch nicht so ganz in Ordnung? Die ZEIT geht dann mit einem kleinen, weiteren Schwenker über Indien nach Chicago zu einer Weizenbörse. Dort treffen wir einen <del>Spekulanten</del> Terminkontrakthändler. Ist er jetzt das Böse? Der Feind?<br />
<blockquote><em>Er wurde zum Ehrenmitglied der Börse ernannt, was bedeutet, dass er seine Mitgliedschaft verkaufen kann, ohne seinen Status als Mitglied zu verlieren. Er erwarb seine Mitgliedschaft 1974 für 72000 Dollar. Vor einem Jahr hätte er sie für sieben Millionen Dollar verkaufen können, jetzt sei sie nur noch vier bis fünf Millionen Dollar wert, sagt er. »Das ist wie mit allem, die Preise steigen, die Preise fallen.«</em></p></blockquote>
<p>Na ja, wohl doch auch eher einer der üblichen Verlierer - man könnte ja fast Mitleid mit ihm bekommen. Eine Kollegin des Spekulanten wird dann von der Zeit gefragt:<br />
<blockquote><em>
<p>Spekulation? Ist das nicht ein ziemlich fragwürdiges Geschäft?</p>
<p>Sie atmet tief durch. »Der Markt«, erklärt sie dann säuerlich, »braucht Spekulanten. Die versorgen ihn mit Liquidität. Jeder, der in den Markt investiert, ist ein Spekulant. Ohne Spekulanten würde er nicht funktionieren. Die Liquidität garantiert Händlern und Farmern überschaubare und stabile Preise.«</p>
<p></em></p></blockquote>
<p>Tja, da kann unserem Landmann aus der Schottischen Wildnis dann nur noch der Kopf schwirren und uns auch.</p>
<p>Dann geht es noch mal weiter zu einem US-Amerikanischen Bauern<br />
<blockquote><em>Becker, ein zupackender Charakter in Bluejeans und kurzärmeligem kariertem Hemd, 36 Jahre alt, lacht gerne und ist stolz auf das, was er geschaffen hat. Seine Vorfahren waren vor 200 Jahren aus Ostfriesland in die USA eingewandert, er übernahm vor 14 Jahren von seinem Großvater dessen 100 Hektar großen Hof. Jetzt beackert er 1200 Hektar – zwölf Quadratkilometer.</em></p></blockquote>
<p>der Mais anbaut, unter anderem für Biotreibstoff. Und auch der weis ganz genau, wer schuld ist, denn er darf seinen Mais nicht nach Europa verkaufen:<br />
<blockquote><em>Warum nicht nach Europa? »Wegen der Einfuhrsperre für gentechnisch modifizierte Sorten.«</em></p></blockquote>
<p>Wer daran schuld ist, das hatte ich ja weiter oben schon mal erklärt.</p>
<p>Und was lernen wir jetzt aus dem Artikel in der ZEIT? Es sind alles unheimlich nette, manchmal beleibte, aber fröhliche, manchmal auch etwas säuerliche Menschen, die den Kapitalismus so liebenswert machen und die uns dann den glauben zurück geben an eine wunderbare Zukunft, in der <em>der Markt</em> schon alles regeln wird... und natürlich, das Spinner, die z.B. gegen genmanipulierte Lebensmittel sind, ganz, ganz doll Böse sind!</p>
<p>Amen.</p>
<p>Alle Zitate aus der ZEIT: <a href="http://www.zeit.de/2008/27/DOS-Eiermann?page=all">Die Welt im Ei</a>, gefunden unter anderem bei <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b672b748">Fefe</a>.</p>
<p>(Bild: <a href="http://dryicons.com">DryIcons</a> und die schöne, heile Welt zur Beruhigung.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[0900 - oder wie Markus Frick sein Geld verdient!]]></title>
<link>http://weltbar.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 20:50:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marcus</dc:creator>
<guid>http://weltbar.da.wordpress.com/2008/07/23/0900-oder-wie-markus-frick-sein-geld-verdient/</guid>
<description><![CDATA[Guten Abend!
Ein Bekannter erzählte mir vorhin, er wolle mal wieder börsentechnisch aktiv werden.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend!</p>
<p>Ein Bekannter erzählte mir vorhin, er wolle mal wieder börsentechnisch aktiv werden. Nun ja, er erzählte mir von einigen interessanten Spekulationsmöglichkeiten und Chancen, die es lange nicht mehr so gab. Er wolle morgen aber auf jedenfall noch die allerheißesten Tipps seiner alten Liebe Markus Frick per Hotline erfragen. Ok, wir hatten in der Kneipe schon einige Bierchen getrunken, aber ich faßte mir nur an den Kopf. "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Herr Frick Ahnung vom Börsengeschehen hat?", fragte ich. Er antwortete:"Markus Frick hat's vom Bäcker zum Börsenmilionär gebracht!" Ich trank aus, bezahlte, und sagte: "Ich muß los! Andy, dein Herr Frick verdient sein Geld nicht an der Börse, sondern mit teuren 0900-Nummern und Seminaren! Mach's lieber auch so. Hol' dir ne' 0900-Nummer und verkauf' den Leuten was am Telefon! Das bringt dir mehr ein als Börsentipps von Fricke...! Bis Morgen!"</p>
<p>Und ein typischer Kneipenabend ging zuende... Gute Nacht!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Ursache des Hungers]]></title>
<link>http://gegenwind.wordpress.com/2008/07/16/die-ursache-des-hungers/</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 17:44:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Deichmann</dc:creator>
<guid>http://gegenwind.da.wordpress.com/2008/07/16/die-ursache-des-hungers/</guid>
<description><![CDATA[Brechts &#8220;Heilige Johanna der Schlachth&ouml;fe&#8221; heute so aktuell wie damals
Hungersn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><b>Brechts "Heilige Johanna der Schlachth&#246;fe" heute so aktuell wie damals</b></p>
<p>Hungersn&#246;te brechen nicht aus, sie werden gemacht", schrieb Bertolt Brecht in der "Heiligen Johanna der Schlachth&#246;fe" - eine steile These aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Vor dem Hintergrund der &#220;berproduktion von Getreide interpretiert er die Spekulationen in Fleisch und Vieh an der B&#246;rse von Chicago 1929/30 als Gier und Mangel an Moral. </p>
<p>Die Folge sind Hunger und soziale Not. Wie aktuell sind Brechts Aussagen heute? L&#228;sst sich die Frage nach der Verantwortung von Spekulanten, die sich auf Rohstoffm&#228;rkte st&#252;rzen und die Lebensmittelpreise hochtreiben, noch immer mit Brecht beantworten? Der schrieb: "Das Ungl&#252;ck entsteht nicht wie der Regen", sondern "wird von denen gemacht, die ihren Vorteil davon haben." [...] </p>
<p>[...] Die "Heilige Johanna" zieht sich am Ende die Uniform der "Schwarzen Strohh&#252;te" aus. Mit christlicher N&#228;chstenliebe ist keinem Spekulanten beizukommen. Bei Brecht hilft nur der Klassenkampf.</p>
<blockquote><p>"Dieses ganze System ist eine Schaukel mit zwei Enden, die voneinander abh&#228;ngen. Und die da oben sitzen oben nur, weil jene unten sitzen. Und nur solange jene unten sitzen. Und s&#228;&#223;en nicht mehr oben, wenn jene heraufk&#228;men, sodass sie wollen m&#252;ssen." (Zitat "Die Heilige Johanna der Schlachth&#246;fe")</p></blockquote>
<p>[...] <i>Quelle: <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/124073/index.html" target="_blank">Kulturzeit</a></i></p></blockquote>
<div align="center">
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/gHSQUKg1RfE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/gHSQUKg1RfE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
</div>
<p>Bertold Brechts Klassiker in <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/124073/index.html" target="_blank">Kulturzeit</a> auf 3sat - immer noch aktuell.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Investering är fint, trading är fult]]></title>
<link>http://onsdagsfonden.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:51:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>hipshot</dc:creator>
<guid>http://onsdagsfonden.da.wordpress.com/2008/07/14/investering-ar-fint-trading-ar-fult/</guid>
<description><![CDATA[Att vara långsiktig, att satsa på bolag man förstår sig på och som har bra historik med omsätt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Att vara långsiktig, att satsa på bolag man förstår sig på och som har bra historik med omsättning och vinst, det är fint. Men att placera kortsiktigt, utnyttja prisrörelser och sälja av förlorare är fult. Varför är det så?</p>
<p>Svaret ligger, i mina ögon, på att kortsiktigt är liktydigt med spekulation, och spekulation är per definition fult, i vart fall utåt. Så länge man tjänar på det och ingen vet om det så är det ok. Men alla investeringar är ju egentligen spekulation: i högre vinster, kommande kursuppgångar eller goda utdelningar. Skillnaden mellan investering och trading blir då inte särskilt stor utan det handlar mer om tidsperspektiv.</p>
<p>När jag läser runt på ekonomisajter och bloggar så ser jag många som företräder linjen med att man ska sitta still i båten när det gäller börsen. Argumenten är oftast att börsen svänger men går alltid upp på sikt, det gäller att vara långsiktig och att man ska undvika transaktionskostnader. Vad jag inte kan förstå är oviljan att agera på en marknad där priset är kung. I varje givet ögonblick är en aktie, index, råvara eller ränta värd exakt det som marknadsaktörerna kommit fram till i senaste avslut. Ett iskallt, rationellt beslut om värde, som summerar alla tänkbara förväntningar och analyser av nuläge och framtid. I denna kliniska process av beslutsfattande ska man satsa sina pengar men sedan bara se tiden an? Vad för nytta har man av att argumentera sig blå för ett företag, sektor, eller börsen som helhet, så länge kursen går nedåt och värdet av ens innehav sjunker? Det om något är ett irrationellt beteende, och förklaringen stavas som jag ser det i lika delar av lathet, känsla av hopplöshet eller oviljan att erkänna misstag. Orkar man inte bry sig om börsen ska man inte placera pengar där. Blir man euforisk vid uppgång och <a href="http://diversifierad.blogspot.com/2008/07/likgiltigheten-slr-in.html" target="_blank">likgiltig i nedgång</a>, eller vägrar att ändra i portföljen för att marknaden är sjuk/översåld/irrationell/måste vända snart har man vävt in för mycket känslor i placeringarna för att kunna nå framgång. I bästa fall använder man sitt kapital ineffektivt och får lägre avkastning än man kunnat få, i sämsta fall följer man med en aktie ända till botten.</p>
<p>Själv har jag efter mycket möda och beska erfarenheter kommit till insikt om att trendföljning är en sorgligt underskattad filosofi, särskilt i kombination med en systematisk placeringsstrategi. Att köpa dyrt och sälja dyrare, och framför allt att kunna sälja billigt och sälja billigare är förvisso en mental utmaning, men det är ett koncept som bevisligen drar in stora vinster från många marknader. Det handlar inte om att se sig som långsiktig ägare med stor intresse för ett företags utveckling, utan om att på bästa sätt förvalta sitt kapital så att man når maximal risknivå med kontrollerad risk. Trendföljning och systematisk handel ska dra in pengar, det är det enda syftet. Och det räcker gott för mig när det gäller mitt kapital. Sedan kan jag ha mer "ädla" mål att uppnå på andra sätt i livet.</p>
<p>Det jag mest vänder mig mot vad gäller standardargumentet att ha is i magen och "se över sin risknivå" är det faktum att även den mest långsiktige aktie- eller fondsparare riskerar att få en riktigt dålig värdeutveckling på grund av ren otur. Den som månadssparat i en indexfond för OMX-index sedan 1999-12-31 hade till idag fått en genomsnittsvärde för index på 890. Hade man startat i juni 2003 hade snittvärdet varit 898. Idag står index i 826...</p>
<p>För mig är risk detsamma som att förlora pengar, och rådet att se över risknivån är förvisso välmenat men oftast felriktat. Det handlar om att veta när man ska överge förlorare till fonder och aktier, inte när man ska byta från en placering med hög volatilitet till en lägre. Det säger nämligen ytterst lite om den verkliga risken!</p>
<p>Visst kan man ha tur och växla över eller lösa in vinster från långsiktiga placeringar, men risken är för mig alltför stor att marknaden bestämt sig för att gå sur lagom till dess att man tänkt dra nytta av en längre uppgång. Ingen kan förutsäga hur börsen kommer att gå eller välja den bästa aktien eller fonden. Däremot kan alla dra nytta av en tydlig trend och framför allt lära sig att dra nytta av även en nedgång, vilket ju faktiskt är en naturlig fas i en väl fungerande marknad.</p>
<p>Läs även andra bloggares åsikter om <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/l%E5ngsiktig">långsiktig</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/kortsiktig">kortsiktig</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/spekulation">spekulation</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/investering">investering</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/trading">trading</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/b%F6rsen">börsen</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/aktie">aktie</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/index">index</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/pris">pris</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/trendf%F6ljning">trendföljning</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/placeringsstrategi">placeringsstrategi</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/risk">risk</a>, <a rel="tag" href="http://bloggar.se/om/riskniv%E5">risknivå</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(05.04.2008) Buchrezension: Lügen im Weltraum]]></title>
<link>http://misawatruth.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:20:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>misawatruth</dc:creator>
<guid>http://misawatruth.da.wordpress.com/2008/06/16/05042008-buchrezension-lugen-im-weltraum/</guid>
<description><![CDATA[Titel: Lügen im  Weltraum
 
Autor: Gerhard Wisnewski
 
Verlag: Knaur
 

 
WAREN wir wirklich  auf d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;">Titel: Lügen im  Weltraum</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;">Autor: Gerhard Wisnewski</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;">Verlag: Knaur</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;"> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;">WAREN wir wirklich  auf dem All? Oder ist die Mondlandung nur eine Inszenierung in einem  Hollywoodstudio gewesen? Dieser Frage geht Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski  nach. In einem kriminalistischen Puzzlespiel versucht er die Wirklichkeit  aufzudecken. Dafür präsentiert er Fakten, Zahlen und Daten. Ob er allerdings  wirklich am Ende die Leser überzeugt, ist eine offene Frage. Daher sollte man  das Buch mit einer gesunden Skepsis lesen.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;">Cemil SAHINÖZ</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Courier New;">Hürriyet, 28.03.2008</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spekulation ist eine Funktion von Sicherheit]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2906</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 11:34:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://blog.fdog.org/2008/06/08/spekulation-ist-eine-funktion-von-sicherheit/</guid>
<description><![CDATA[Diese Woche macht der Spiegel mit der Geschichte auf: &#8220;Angriff auf den Wohlstand. Wie Spekula]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche macht der Spiegel mit der Geschichte auf: "Angriff auf den Wohlstand. Wie Spekulanten das Leben teurer machen." Aber Spekulanten machen das Leben nicht teurer, sondern sicherer. Die Geschichte brauch´ ich nicht zu lesen. <!--more--> Jede wirtschaftliche Tätigkeit birgt die Chance des Gewinns und das Risiko des Verlustes. Im so genannten Sozialismus ist die Chance auf den Gewinn gleich Null und der Verlust schleichend absolut: Am Ende fehIt die Substanz. In der Marktwirtschaft besteht für jeden die Chance, sein Vermögen durch einen Gewinn zu mehren oder durch Verlust zu reduzieren.</p>
<p>Aber die Chance auf den eigenen Gewinn ist nicht nur abhängig von der eigenen Qualität, der Qualität des hergestellten Gutes oder der Güte der Dienstleistung, dem richtigen Angebot zum richtigen Preis zur richtigen Zeit. Sondern sie ist auch abhängig von Faktoren, die der Einzelne weder vollständig kennt noch beeinflussen kann.</p>
<p>Wenn der Bauer sich entschließt, welches Feld er mit welchem Getreide bestellt, weiss er nicht um dessen Preis zum Zeitpunkt der Ernte. Er weiß nicht einmal, wieviel er wird liefern können, weil das auch vom Wetter abhängt.</p>
<p>Der international tätige Unternehmer kann die Wechselkurse nicht beeinflussen, die seinen Gewinn beeinflussen, wenn er sein Produkt in ein Land mit einer anderen Währung liefert.</p>
<p>Die Fluggesellschaft weiss nicht um die Entwicklung des Kerosinpreises und kann beim Sinken erhebliche Gewinne und beim Steigen mit erheblichen Verlusten rechnen.</p>
<p>Der Spekulant übernimmt diese Risiken - gegen eine ordentliche Gebühr. Die Lufthansa hat etwa ihr Kerosin fürs Jahr  bereits im Januar zum Festpreis eingekauft und hat nun gegenüber all jenen, die das nicht getan haben einen Vorteil. Den Spekulanten entsteht ein Verlust, der aus der Differenz des heutigen Spritpreis und dem Verkaufspreis an die Lufthansa entsteht.  </p>
<p>Der Bauer, der das Getreide, das er noch gar nicht gesäät hat, bezahlt bekommt, macht mit dem Spekulanten seinen Deal. Und beißt sich etwa eingedenk der mittlerweile gestiegenen Preise in die Hand. Hier hat der "Spekulant" gewonnen, der auf steigende Preise gesetzt hatte.</p>
<p>Ein Unternehmen wie BMW hat damit zu kämpfen, seine Einnahmen aus dem Dollar-Raum nicht ausreichend "abgesichert" zu haben. Also etwa 80% seiner Jahreseinnahmen zu einem festen Wechselkurs gekauft zu haben. Das kostet BMW vermutlich täglich Millionen Gewinn.</p>
<p>Diese vernünftigen Funktionen von Spekulation werden von den großen vermeintlichen Krisen in Frage gestellt. Die Pfund-Krise, die George Soros anfang der Neunziger Jahre anzettelte, um das Europäische Währungssystem aus den Fugen zu bringen. Die Asien-Krise, als der stetig steigende Dollar-Kurs die Tigerstaaten in Bedrängnis brachte, die sich einfach in der Hoffnung auf einen ewig niedrigen Dollar zuviel davon geliehen hatten und bei steigenden Kursen nicht mehr in der Lage waren, Zins und Tilgung zu bedienen. Die "Internet-Blase", bei der zuviele Aktien von neuartigen Unternehmen kauften, in deren Business Plänen die Leasing-Rate für den Porsche nicht fehlen durfte und die "Cash-Burn-Rate" möglichst hoch sein mußte, während die Beschreibung der Geschäftsmodelle und der zukünftigen Gewinnaussichten auf den jeweiligen Exel-Sheets zurück blieb.</p>
<p>Schuld an diesen Krisen waren nicht die Spekulanten. Sie haben sie sich lediglich zu Nutzen gemacht. Und selbst damit der Gesellschaft einen  Dienst erwiesen. Statt einesSchrecken ohne Ende stellte sich durch die Beschleunigung des Kapitalmarktes stets eine schnelle Bereinigung des Marktes ein und so wurde der gesamtwirtschaftliche Schaden - bis hin zum Zusammenbruch - minimiert. Auch daran haben die Spekulanten verdient.</p>
<p>Nicht anders ist es heute. Die Märkte für Währungen, Rohstoffe, Lebensmittel, Industriegüter und Kapital sind kommunizierende Röhren. Veränderungen auf der einen Seite haben stets Reaktionen auf allen anderen Folgen.</p>
<p>Derzeit gibt es einfach vom Dollar zuviel und von allem anderen zuwenig. Um den niedrigen Dollar-Kurs zu kompensieren, erhöhen alle anderen die Preise, um in der jeweiligen Landeswährung gleich viel zu behalten. Das ist im Grunde das Phänomen.</p>
<p>Auf den Ölpreis haben die Spekulanten nur einen sehr geringen Einfluß. Denn sie kaufen gar kein Öl, sondern nur sogenannte Warenterminkontrakte:  Sie verkaufen die Verpflichtung, Öl in der Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Ihr einziger Einfluß wird in der Nachfrage am jeweiligen Tag deutlich, an dem sie im Zweifel gleichzeitig kaufen und verkaufen. Aber die steigert die absolute Nachfrage nach Öl eben nicht. Kein Spekulant hat sich einen großen Öltank gekauft, um dort das gekaufte Öl zu lagern, um zu warten, bis der Preis weiter steigt.</p>
<p>Der Anstieg des Ölpreis hat neben des niedrigen Dollarkurs eine wesentliche andere Ursache. Während die Ölreservern der internationalen Konzerne sinken oder - wie in Venezuela - verstaatlicht wurden, nimmt der Anteil der verstaatlichen/nationalen Anbieter zu. Die subventionieren aber mit den Erträgen den Machterhalt der Diktatoren und investieren nicht in neue Ölfelder und Ressourcen. Dadurch wird das Angebot knapper und der Preis höher.</p>
<p>Vom Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel (die seit Ostern übrigens schon wieder um rund 25% gefallen sind) sind Staaten wie Haiti besonders betroffen, die auf subventionierte Lebensmittelexporte gesetzt haben, statt ihre Bevölkerung in die Lage zu versetzen, sich selbst zu versorgen und zu ernähren. Und bei den Lebensmittelexporteuren wie Thailand oder Vietnam greift der Dollar-Effekt genauso wie beim Ölpreis. Auch hier gilt: Die Spekulanten verknappen nicht wirklich das Angebot. Weil sie zwar kaufen und verkaufen, aber in einer einzigen Sekunde Eigentümer sind und der Deal lange vor der aktuellen Preisbildung zustande kommt.</p>
<p>Auch hier legt die Spekulation die Verzerrung der Märkte allenfalls offen. Und ist nicht die Ursache für den Preisanstieg. Das bleibr die Dollar.</p>
<p>In dieser Situation gibt es zwei Szenarien. Entweder die überzählige Anzahl an Geldmenge wird per Inflation vernichtet, wie es sich jetzt andeutet. Oder aber die Zentralbanken verknappen das Geldangebot durch höhere Zinsen und teuere Refinanzierungsmöglichkeiten für die Banken. Beides führt vermutlich in eine Rezession, die als Therapie die Verzerrungen der Vergangenheit bereinigt, durchaus schmerzvoll. Schüttet die FED aber weiter billiges Geld auf den Markt, droht am Ende die Depression. Wer Öl ins lodernde Feuer schüttet, sollte sich über Stichflammen nicht wundern, die mehr schaden, als dass sie nutzen und deren Wirkung auf das Feuer schnell verpufft.</p>
<p>Mit Spekulation hat das nichts zu tun.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Märchen des Ökonomismus #4]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/?p=117</link>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 08:01:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.da.wordpress.com/2008/06/07/marchen-des-okonomismus-4/</guid>
<description><![CDATA[Die Meisterung von Krisen kann man getrost dem Markt überlassen
Nach einer kurzen Schrecksekunde, i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Meisterung von Krisen kann man getrost dem Markt überlassen</h3>
<p>Nach einer kurzen Schrecksekunde, in der sogar ein Ackermann nach dem Staat rief, haben sich die Hüter der reinen marktradikalen Lehre wieder gefangen: "Business as usual" heißt die Devise. Dabei ist die Krise des Kapitalismus mit Händen greifbar. Man muss sich nur die Nachrichten aufmerksam verfolgen und von die neoliberalen Deutungsmustern, die und stets frei haus mitgeliefert werden, frei machen. Dann wird eines klar: Der Kapitalismus fährt derzeit so ziemlich alles mit Karacho gegen die Wand.</p>
<p>Angefangen bei den kleineren innerdeutschen und innereuropäischen Problemen:</p>
<ul>
<li>die Verschleuderung des öffentlichen Eigentums</li>
<li>die durch diverse Steuersenkungen verarmten und überschuldeten öffentlichen Haushalte</li>
<li>die Privatisierung aller Gewinne der Kapitaleigner und die Sozialisierung ihrer Verluste (wie wieder einmal bei der US-Immobilienkrise geschehen)</li>
<li>die Unfähigkeit der Politik eigenständig und souverän zu handeln hervorgerufen durch eine maßlose Lobbyarbeit und die undurchschaubare Verflechtung von Politik und Wirtschaft</li>
<li>die allgegenwärtige neoliberale Ideologie, die einseitig angebotsorientiert ist und die Nachfrage überhaupt nicht im Blick hat</li>
<li>die Ökonomisierung aller Bereichen des Lebens von der Wiege bis zur Bahre immer verbunden durch einen irrwitzigen Sparzwang</li>
<li>das Sinken der Realeinkommen, gegen das nichts unternommen wird. Im Gegenteil: die Unternehmen werden einseitig auf Kosten der Lohnabhängigen entlastet</li>
<li>die gewollte Verarmung ganzer Bevölkerungsteile mit Hartz IV und der Agenda 2010</li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ungenannter.files.wordpress.com/2008/06/1042.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-120" src="http://ungenannter.wordpress.com/files/2008/06/1042.jpg?w=198" alt="http://comixfuzzy.bplaced.net" width="198" height="300" /></a></p>
<p>Diese Liste kann gerne noch weitergeführt werden. Tag für Tag erleben es wir, wie unser LAnd fest im Würgegriff einer Elite ist, di ekein anderes Ziel kennt, als die eigenen Gewinne zu maximieren. Und dabei verliert sie alle Skrupel. (Erinnert sei hier noch einmal <a href="http://ungenannter.wordpress.com/2008/06/02/aphorismus-13/" target="_blank">daran</a>.)</p>
<p>Weltweit ist die Krise des Kapitalismus weit dramatischer und fordert immer mehr Opfer. Sie zeichnet sich aus durch:</p>
<ul>
<li>die Unfähigkeit Konflikte jenseits des Rechtes des Stärkeren zu lösen. Das hat allein im Irak 100.000en Zivilisten das Leben gekostet.</li>
<li>die Unfähigkeit ein weltweites, gemeinsames, den Erfordernissen des Klimawandels (und nicht denen der Industrie) angemessenes Vorgehen zu finden, sich gegen die drohende Klimakatastrophe zu stellen. Nicht die USA unter George Bush sind die bösen Bremser. Auch sie sind nur Handlanger des Kapitals.</li>
<li>die Unfähigkeit der grassierenden globalen Spekulation Einhalt zu gebieten. Sie treibt die Preise für Energie und für Nahrungsmittel mehr in die Höhe als alle Nachfrage. Spekulation ist Teil des kapitalistischen Systems, aber sie ist inhuman und brutal, sie tötet Menschen und deswegen muss sie ein Ende finden!</li>
<li>das Fehlen der grundlegenden Menschenrechte in großen Teilen der Welt, als da sind: der elementare Schutz von Leib und Leben, genügend Nahrung, Wohnraum, Zugang zu sauberem Wasser, zu elementarer Bildung und zu einem funktionierenden Gesundheitssystem. Das dies auch anders geht als in Haiti oder in zahllosen Ländern Afrikas sieht man an Kuba.</li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ungenannter.files.wordpress.com/2008/06/0030.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-118" src="http://ungenannter.wordpress.com/files/2008/06/0030.jpg?w=199" alt="http://comixfuzzy.bplaced.net/" width="199" height="300" /></a></p>
<p>Es scheint so, als wenn der Kapitalismus mit dem "Turbolader" Globalisierung und dem "Nachbrenner" Neoliberalismus derzeit mehr und mehr seine eigene Krise beschleunigt und damit seinen Niedergang selbst produziert. Die dotcom-Blase platzte 2000, die Immobilienblase 2008. Wann kommt die nächste Blase, die platzt? Wie kommen wir aus dieser verhängnisvollen Abhängigkeit von der Börse und besonders von den institutionellen Anlegern frei? Geht das überhaupt?</p>
<p>Eine systemimmanente Lösung der Probleme gibt es m.E. nicht, da das derzeitige System auf völlig falschen Grundannahmen basiert: dass der Markt alles alleine regeln kann, dass Wirtschaftswachstum zwangsläufig Wohlstand für alle bedeutet, dass durch die Marktmechanismen ein gerechtes System entsteht usw.</p>
<p>Aber das wird nichts, das kann nichts werden. Ein falsches und Menschen verachtendes System, das nur wenige Gewinner, aber ein Gros an Verlierern kennt, kann niemals von selbst etwas dauerhaft  Positives hervorbringen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ungenannter.files.wordpress.com/2008/06/0449.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-119" src="http://ungenannter.wordpress.com/files/2008/06/0449.jpg?w=198" alt="http://comixfuzzy.bplaced.net/" width="276" height="418" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Oelpreis]]></title>
<link>http://pjwassermann.wordpress.com/?p=211</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 20:09:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>pjwassermann</dc:creator>
<guid>http://pjwassermann.da.wordpress.com/2008/06/06/der-oelpreis/</guid>
<description><![CDATA[Er steigt und steigt. Und ich frage mich, wer verdient eigentlich wieviel an den ständig steigenden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Er steigt und steigt. Und ich frage mich, wer verdient eigentlich wieviel an den ständig steigenden Oelpreisen? Kriegen die OPEC-Staaten jetzt doppelt oder dreimal so viel wie vor einem Jahr? Oder sind es die Raffinerien, die Transporter und die Oel-Companies? Oder nehmen einfach Spekulanten das ganz grosse Geld? </p>
<p>Obwohl es vom Oekologischen her richtig ist, dass der Oelpreis steigt, wäre es mir doch viel lieber, dass eine Umweltschutz-Agentur das Geld einstreicht als ein paar oberfette Milliardäre, die dann mit dem Geld kaum etwas Gescheites beitragen zur Rettung der Biosphäre und zum Leben der Menschen.</p>
<p>Der entfesselte Turbo-Kapitalismus jagt von Krise zu Krise und erzeugt immer perversere Gewinne für ein paar Wenige, die nichts Produktives leisten. Für den kleinen Mann und insbesondere die armen Länder wird das Leben unerschwinglich. Schon gibt es die ersten Hungerrevolten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitat des Tages zu Spekulanten &amp; Raffgier]]></title>
<link>http://lachenundnachdenken.wordpress.com/?p=73</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 12:35:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>killerkeks</dc:creator>
<guid>http://lachenundnachdenken.da.wordpress.com/2008/06/04/zitat-des-tages-zu-spekulanten-raffgier/</guid>
<description><![CDATA[
Es wäre schön, wenn die von Raffgier vernebelten Köpfe der Spekulanten einmal genauso platzen w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h3><span style="color:#99cc00;">Es wäre schön, wenn die von <strong>Raffgier</strong> vernebelten Köpfe der <strong>Spekulanten</strong> einmal genauso platzen würden wie die von ihnen aufgebauten <a title="Spekulationsblase" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spekulationsblase" target="_blank"><strong>Spekulationsblasen</strong></a>, die in der Regel immer in immensen <strong>Schäden für die Realwirtschaft</strong> münden.</span></h3>
</blockquote>
<p>Zitat des Tages via <a href="http://perspektive2010.wordpress.com/2008/06/04/spruch-des-tages-9/">perspektive2010</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Umgang mit der Globalisierung]]></title>
<link>http://apanat.wordpress.com/?p=15</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 21:59:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>apanat</dc:creator>
<guid>http://apanat.da.wordpress.com/2008/05/27/umgang-mit-der-globalisierung/</guid>
<description><![CDATA[Fontanefans Feld verweist darauf, dass Unternehmen heute schon wegen der Gewinnspanne spekulieren, s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://fontanefan2.blogspot.com/2008/04/was-tun.html">Fontanefans Feld</a> verweist darauf, dass Unternehmen heute schon wegen der Gewinnspanne spekulieren, statt zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen:</p>
<p>"der Überhang an Geld und der Fortfall der Finanzregulierungen führt dazu, dass ein unverhältnismäßig hoher Anteil des Geldes nicht mehr für Waren- und Dienstleistungsaustausch verwendet wird, sondern nur zu Spekulation. 98% des weltweiten Geldumlaufs sind es. 80% davon werden im Durchschnitt alle 8 Tage umgeschichtet. Mit Spekulation lassen sich höhere Verdienstspannen erreichen als mit Produktion."</p>
<p>Die weltweite Finanzkrise ist also jahrelang durch Deregulierung vorbereitet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aktienkurse und Unternehmenspolitik]]></title>
<link>http://anstalt.wordpress.com/?p=162</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 13:32:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>califax</dc:creator>
<guid>http://anstalt.wordpress.com/2008/05/05/aktienkurse-und-unternehmenspolitik/</guid>
<description><![CDATA[Mal wieder ein Selbstgespräch&#8230;
Links im RSS-Feed vom Europe Media Monitor findet sich, währe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Mal wieder ein Selbstgespräch...</p>
<p style="text-align:justify;">Links im RSS-Feed vom Europe Media Monitor findet sich, während ich das hier schreibe, eine schöne Schlagzeile: <a class="rsswidget" title="Die Aktie verlor am Morgen über 18 Prozent, Experten befürchten ein Kurs-Desaster." href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/yahoo/geplatze-uebernahme-kursrutsch-bei-yahoo_aid_299592.html?omiid=rss">Geplatze Übernahme - Anleger strafen Yahoo ab</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Mir geht es nicht um den Fehler, obwohl der ein schönes Bild zum Platzen der Übernahmespekulationen abgibt, sondern um den sehr typischen Denkfehler. Eigentlich sollte es ja nur Rhetorik sein, aber viele Menschen nehmen es seltsamerweise wortwörtlich. Der Mythos lautet: Die Anleger, oder besser noch - anonyme Aktienkurse an einer ominösen Börse, bestraften oder belohnten eine Firma für deren Politik. Das ist Voodoo und hat mit der Realität nichts zu tun. Was passiert da? Kann man das auch ohne die üblichen sprachlichen Nebelkerzen beschreiben?</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Bei Yahoo ist eine Spekulationsblase geplatzt. An der Oberfläche sieht es toll aus: <em>2007 standen <strong>730 Millionen Dollar Gewinn</strong> in den Büchern. Dazu gehört ein <strong>Umsatz von 7 Milliarden Dollar</strong>.</em> Beeindruckend oder? Das sind etwas mehr als 10% Gewinn. 2006 hatte man bei zirka 6,5 Milliarden Umsatz 750 Millionen Gewinn. <em>2005 hatte man bei etwa <strong>5,3 Milliarden Umsatz </strong>noch <strong>1,9 Milliarden Gewinn</strong></em>. Das waren  noch andere Zeiten. 2005 waren es bei 3,5 Milliarden Umsatz schöne 850 Millionen Dollar Gewinn. Ich habe die Zahlen  von Wikipedia.org gerundet. Die haben sie aus den Geschäftsberichten von Yahoo. Die Gewinnkurve zeigt nach unten. Der Aktienkurs lag mal bei über 100 Dollar pro Stück. Heute verteilt sich der Firmengewinn auf zahllose Billigaktien unter 30 Dollar pro Stück. Nun möchte man wohl am liebsten auf die Lohnkosten von 2005 zurück. Massenentlassungen sind angekündigt und eventuell schon im Gange. Das gäbe ein großes Hallo im Abschlußbericht, der Gewinn dürfte dann für 2008 die Milliardengrenze knacken. Sieht toll aus sowas. In den Büchern. Aber bringt es auch was? Nun sitzen die Leute, die da entlassen werden, ja bisher nicht untätig im Büro rum. Da fallen also Dienstleistungen und Angebote weg. Und damit gehen wieder Nutzer. Damit sinken die Werbeeinnahmen, die den Mammutanteil von Yahoos Umsatz ausmachen.</p>
<p><a href="http://anstalt.files.wordpress.com/2008/05/die-nasdaq-orignal.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-164 alignleft" style="float:left;" src="http://anstalt.wordpress.com/files/2008/05/die-nasdaq-orignal.jpg?w=224" alt="" width="224" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Yahoo ist trotz hoher Zahlen schon lange ziemlich am Boden. Von der Internetlegende, die in einer Ahnenreihe mit dem längst vergessenen Altavista und dem aktuellen Platzhirsch Google das Web beherrschte, ist nicht viel mehr als der Name übrig. Yahoo ist das fettgedruckte Lehrbuchbeispiel für das Scheitern des Portalhypes der 90er Jahre. Bald wird auch der Name vergessen sein. Wer kennt denn heute noch Altavista? Wer kennt noch SUNSITE.UNC.EDU? Wer hat noch einen Archie-Client? Legenden sind sterblich.  Yahoo krebst mit einem mehr oder weniger gescheiterten Portal herum. Die Suchmaschine, einst der eigentliche Nutzermagnet von Yahoo, ist tot und wurde von Google beerbt. Die Sammlung kommerzieller Nachrichten ist wertlos, seit die Zeitungen und Sender selbst begriffen haben, wie man eine Website erstellt und pflegt. Die Werbepreise sind immer noch im Keller, Bezahldienste werden  ums Verrecken nicht akzeptiert, wenn nicht gerade ein Applelogo draufgepappt ist. Und jetzt ziehen auch noch Blogdienste und Forensoftware die Nutzer weg.</p>
<p style="text-align:justify;">Oh, welche Nutzer? Man weiß eigentlich gar nicht so genau, wieviele der über 300 Millionen Accounts wirklich noch genutzt werden. Und welche bringen Geld ein? Wer klickt denn im Internet auf Werbung? Eben. Die Werbeeinnahmen kommen aus bezahlten Links auf der Yahoo-Suchmaschine. Eine Art gelbe Seiten also. Sowas lebt nur von Größe. Aber Google ist größer. Microsofts Onlinedienst kommt wieder auf. Yahoo und das von Yahoo gekaufte AltaVista sind für Web-Anfänger längst nicht mehr das Synonym für Internet, WWW oder Suchmaschine.</p>
<p style="text-align:justify;">Die realen Wachstumschancen von Yahoo nähern sich der Nullinie. Viel wahrscheinlicher ist der weitere sang- und klanglose Niedergang der Firma. Entsprechend sehen die Aktienkurse von Yahoo auch normalerweise aus. Es sind ja wegen der Aktienmenge keine fetten Gewinnausschüttungen zu erwarten. Dauerhafte Wertsteigerungen der Firma? Dazu müsste das Management Goldminen oder Ölquellen kaufen. Boshaft gesagt, könnte man den Wert der Firma schon erhöhen, wenn man auf dem Gebrauchtmarkt das Büromobiliar erneuert. Gegenwertig versucht man aber zu wachsen, in dem man Web2.0-Unternehmen ohne tragfähiges Geschäftsmodell kauft. Starker Traffic, hohe Schulden, geringer Umsatz. Damit lassen sich natürlich Nutzerzahlen und Clicks erhöhen. Aber erhöhte <em>Gewinne</em> sind da kaum zu erwarten. Ein Flickr-User wird ja nicht automatisch Google abspenstig, nur weil Flickr von Yahoo gekauft wird. Man hat wie erwähnt, einen Haufen Arbeitsplätze gestrichen. Das verbessert kurzfristig die  Gewinnmarge. Aber Entlassungsproduktivität ersetzt keine zahlende Kundschaft. Es ist also auch nicht zu erwarten, daß sich der Kurs auf Grund einer Wertsteigerung der Firmensubstanz erhöht. Es gibt auch keine aufsehenerregenden Projekte, die vermuten lassen, Yahoo könnte das Ruder noch einmal herumreißen und Google schlagen.</p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt also keine Aussicht auf steigende Kurse, und es gibt keine Aussicht auf Gewinnausschüttungen. Warum sollte jemand also Anteilseigner von Yahoo werden wollen? Also keine Käufer, keine Kurssteigerungen, ...</p>
<p style="text-align:justify;">Was wollte Microsoft mit Yahoo? Das weiß scheinbar immer noch niemand. Zum einen wäre da natürlich der Name, der speziell bei Microsoft noch einen guten Klang hat. Es wäre auch der endgültige Sieg über einen  harten Konkurrenten. Es gibt eine stagnierende aber noch große Nutzerbasis. Microsoft peilt mal wieder Softwarevermietung übers Netz an. Da hätte man eine Art Yahoo Office als Konkurrenz zu Google Office etablieren können. Das sind m.E. die zwei plausibelsten Spekulationen.</p>
<p style="text-align:justify;">Es gibt aber wichtigere Spekulationen. Nämlich: Wieviel wäre Microsoft bereit gewesen, für Yahoo zu zahlen? Also haben sich viele Börsenanleger mit Yahoo-Aktien eingedeckt, als sie von Microsofts Übernahmeangebot erfuhren. MS hätte ihnen einen guten Preis bieten müssen. Und Microsoft kann sich einiges leisten. So ist der Aktienkurs von Yahoo explodiert. Zum einen hofften viele, Microsoft würde ihnen einen noch höheren Preis bieten, zum anderen haben viele auf den schnellen Anstieg der Yahoo-Aktien spekuliert und schnell gekauft, nur um beim ersten Anzeichen eines Kurseinbruchs schnell wieder zu verkaufen. Gleichzeitig hat Yang immer wieder klargestellt, daß es eine erfolgreiche Yahoo-Übernahme nur mit Zustimmung von Unternehmensführung und -belegschaft geben würde. Und diese Zustimmung war teuer:</p>
<blockquote><p><em>Later the same day </em>[i.e. 7.April 2008]<em>, Yahoo stated that the original $45 billion offer was not acceptable. </em>[...]<em> On <a title="May 3" href="http://en.wikipedia.org/wiki/May_3">May 3</a>, <a title="2008" href="http://en.wikipedia.org/wiki/2008">2008</a>, Microsoft withdrew their offer. During a meeting between Ballmer and Yang, Microsoft had offered to raise its offer by $5 billion to $33 per share, while Yahoo demanded $37. </em>(Quelle: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yahoo#Possible_acquisition_by_Microsoft">Wikipedia</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Etwa 50 Milliarden Dollar? Für ein Unternehmen mit sich verschlechternden Aussichten bei einem bisherigen Rekordergebnis von 1,9 Milliarden Dollar Profit? Wann hätte sich dieser Kauf rechnen sollen? Nach 50-100 Jahren etwa? Nun hatten alle Yahoo gekauft, weil sie auf eine fette Auslöse von Microsoft hoffte. Nun hatte kaum jemand Yahoo verkauft, um auf Microsofts Käufe zu warten. Nun entschied Microsoft, daß man das Pokerlimit erreicht habe. Und alle sitzen auf Aktien, die bei weitem nicht wert sind, was man zuletzt für sie ausgegeben hatte. Mancher Spekulant wird auch mit kurzfristigen Krediten gekauft haben und musste jetzt verkaufen. Nu kauft kaum noch jemand. Und alle wollen verkaufen. Am Anfang wollten besonders viele verkaufen, weil sie noch einen möglichst hohen Preis haben wollten und wussten, daß der Absturz heftig wird. So stürzen Kurse.</p>
<p style="text-align:justify;">Abstrafen? Niemand wurde abgestraft. Der kurzzeitig hohe Yahookurs war nur die Hoffnung auf Microsofts Kaufwillen. Als sie platzte, gab es keinen Grund mehr, für Yahooanteile hohe Preise zu zahlen.</p>
<p style="text-align:justify;">Eng verwandt mit diesem Unsinn des Abstrafens an der Börse ist das Gerede, Massenentlassungen würden an der Börse belohnt. Daraus schlußfolgert der deutsche Michel dann gerne, eine Aktiengesellschaft müsse dauernd Leute entlassen, damit die Kurse oben bleiben.</p>
<p style="text-align:justify;">Das ist ebenso Unsinn. Der Preis, den die Leute für das Eigentum an einer Firma zu zahlen bereit sind, richtet sich vor allem nach drei Dingen: Dem Wert der Firmensubstanz. Ein großer prall gefüllter Schrottplatz hat beispielsweise auch dann seinen Wert, wenn der Chef den Geschäftsbetrieb einstellt. Das ist der Verkaufswert der Rohstoffe, der Maschinen, des Grundstücks, des Markennamens, und so weiter. Zweitens gibt es die Hoffnung auf Gewinnbeteiligung, auf Dividente. Die Firma soll ja für die Eigentümer Geld ranschaffen. Außerdem ist ein fetter Gewinn der beste Sicherheitsabstand zwischen einer Firma und ihrem Untergang. Und das ist für den dritten Beweggrund zum Kauf von Aktien wichtig: Die Hoffnung, der Wert der Firma und damit der Wert ihrer Eigentumsanteile möge steigen. Diese drei Motive entscheiden, ob jemand Aktien kauft, verkauft oder behält. Der dritte Grund, die Spekulation auf die Zukunft, scheint vielen Menschen überhand genommen zu haben, aber diese Spekulationen hängen letztlich an den ersten beiden Motiven. Eine Firma mit schwächelnder Substanz oder mit sinkenden Erträgen weckt keine positiven Hoffnungen.</p>
<p style="text-align:justify;">Und was hat das mit Massenentlassungen zu tun? Solche Entlassungswellen fallen nicht vom Himmel. Eine Firma stellt nach Möglichkeit immer so viele Leute ein, bis sich durch deren Arbeit der Gewinn nicht mehr steigern lässt. Wird eine neue ergiebige Einnahmequelle erschlossen, können das auf einen Schlag Tausende von Menschen sein. Oft werden solche "Masseneinstellungswellen" aus dem Verkauf von Besitzanteilen der Firma finanziert. Die Hoffnung auf steigende Gewinne, auf eine stabilere Zukunft, auf höhere Substanz sorgt dafür, daß diese Anteile auch gekauft werden. Oft schießt dabei der Aktienkurs der Firma in die Höhe. Anders sieht es aus, wenn die Firma in eine Krise gerät. Wenn der Gewinn schrumpft, wenn langsam sichtbar wird, daß man einen höheren Gewinn macht, wenn man sein Geld in Staatsanleihen anlegt, statt es in einer Firma zu riskieren. Und es absehbar wird, daß irgendwann die Löhne nicht mehr aus den Einnahmen gedeckt werden können, brennt die Luft. Dann droht die Pleite. Entsprechend sinkt die Zahl der Käufer von Firmenanteilen. Entsprechend steigt die Zahl derer, die aus der Firma rauswollen. Wenn dann in dieser Lage die Unternehmensführung die Hoffnung auf eine Bewältigung der Krise weckt, sinkt die Anzahl der Verkäufer, steigt die Zahl der Käufer. Maßnahmen, die solche Hoffnungen wecken sind Modernisierungen, Verlagerungen des Geschäfts auf aussichtsreichere Märkte, Abschluß profitablerer Verträge, Senkung der Lohnkosten, etc. Es sind also nicht die Entlassungen sondern die Hoffnung auf eine Bewältigung der Firmenkrise, die den Kurs hochtreiben.</p>
<p style="text-align:justify;">Sowohl Einstellungen als auch Entlassungen können den Kurs hochtreiben oder abstürzen lassen. Wichtig ist nur, wie sich die Maßnahme voraussichtlich auf Zukunft der Firma auswirkt.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Siehe auch: <a title="Permanenter Link zu Mythos Markt" rel="bookmark" href="../2008/03/12/mythos-markt/">Mythos Markt.</a></em></p>
<p><strong>Foto: bea lehnhoff, „Die Nasdaq“</strong><br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de">Some rights reserved</a>. Bildquelle <a href="http://www.piqs.de">www.piqs.de</a></p>
<p><em>Nachtrag: <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2008/05/05/how-googles-checkbook-stymied-microsoft/index.html">Ein Artikel in der New York Times zu den Hintergründen der geplatzten Yahoo-Übernahme</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>

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